Laut Jeff Pu, Analyst bei der Investmentfirma GF Securities, könnte das iPhone 17 teurer werden als das iPhone 16. Die Aussagen beziehen sich grundlegend auf den US-Markt, aber auch bei uns könnten die Preise steigen. Grund dafür seien vor allem neue US-Zölle auf Produkte aus Ländern, in denen iPhones gefertigt werden – also unter anderem China und Indien.

Aktuell zahlt Apple laut Wall Street Journal rund 20 Prozent Zoll auf iPhones aus China, auf Modelle aus Indien jedoch gar nichts. Die Lage bleibt aber unberechenbar, denn die Zollpolitik der US-Regierung, besonders unter Trump, kann sich schnell ändern.

Apple-Chef Tim Cook verriet erst kürzlich, dass inzwischen die meisten in den USA verkauften iPhones aus Indien kommen. Dennoch rechnen einige Analysten damit, dass die iPhone-17-Modelle zwischen 50 und 100 US-Dollar mehr kosten könnten als ihre Vorgänger. Ob das stimmt, bleibt abzuwarten.

Falls Apple tatsächlich die Preise anzieht, könnte das Unternehmen den Aufpreis geschickt kaschieren – etwa indem beim iPhone 17 Pro die Basisspeichergröße von 128 GB auf 256 GB steigt. Das würde es dem Pro Max angleichen, das schon seit einigen Jahren mit 256 GB startet.

In den USA liegt der Startpreis für das Pro-Modell übrigens seit dem iPhone X von 2017 konstant bei 999 US-Dollar, und das trotz ständiger Gerüchte über Preiserhöhungen. Apple hat sich damit einen gewissen Vertrauensvorschuss erarbeitet. Aber wie man so schön sagt: Nichts hält ewig.

(Foto: Majn Bu, via MacRumors)

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