26 Monate nach dem Kauf hat unser LG Slim Multidoor Kühlschrank für Probleme gesorgt. Der Lüftermotor, ein einfaches Bauteil im Inneren, hat das Zeitliche gesegnet. Glücklicherweise hatten wir damals eine Garantieverlängerung abgeschlossen und das defekte Teil wurde tatsächlich noch vor Weihnachten getauscht. Zuvor lief es aber nicht ohne Schwierigkeiten.

Der LG-Kühlschrank, genau gesagt das Modell GMQ844MC5E, hat zunächst einmal eine Fehlermeldung auf dem Display angezeigt: E FF. Auf den ersten Blick hat er aber weiterhin funktioniert, nach einem Neustart tauchte auch die Fehlermeldung nicht mehr auf. Bis dann nach ein paar Tagen die böse Überraschung folgte: Der Kühlteil des Kühlschranks kühlte nicht mehr, sondern war entspannte 18 Grad warm.

Eine Sache hat mich dabei besonders gestört. Der Kühlschrank hat zu keinem Zeitpunkt einen Hinweis darauf gegeben, dass die Temperatur im Inneren ansteigt. Und wir reden hier nicht von einem Gerät aus der Steinzeit, sondern von einem aktuellen Modell inklusive App-Anbindung. Anscheinend war das WLAN-Modul wichtiger, als ein ordentlicher Temperatursensor.

LG GMQ844MC5E Side-by-Side


1.999 EUR

Temperatursensor für den Kühlschrank selbst gebaut

Zumindest den Kühlteil will ich fortan selbst überwachen und habe dabei auf Produkte zurückgegriffen, die ich zu Hause ohnehin im Einsatz habe oder die gerade griffbereit waren. Das heißt konkret: Meine Smart Home Zentrale Homey Pro, die Beleuchtung von Philips Hue und den Ikea Timmerflotte Sensor.

Es gibt bereits etliche Smart Home Sensoren, die auf offene Protokolle wie beispielsweise Matter over Thread setzen. Viele davon setzen dabei auf Knopfzelle und haben eine Laufzeit von nur einem Jahr. Das wollte ich unbedingt vermeiden. Im Ikea Timmerflotte kommen zwei handelsübliche AAA-Batterien zum Einsatz, mit denen der Sensor rund zwei Jahre auskommt.

Den Timmerflotte-Sensor bekommt ihr im nächsten Ikea Einrichtungshaus, online sieht es mit der Verfügbarkeit des nur 7,99 Euro teuren Gadgets aktuell noch schlecht aus. Als Alternative ist der Sensor von Frient eine Option, er funkt über Zigbee (was für meinen Homey Pro kein Problem wäre) und kommt mit 2 AA-Batterien sensationell fünf Jahre aus.

Dann habe ich in der Homey-App noch schnell eine Automation erstellt, was dank der Flows sehr einfach funktioniert. Einfach schnell den Sensor auswählen, eine Variable setzen (Temperatur steigt über 8,5 Grad) und dann sagen, was passieren soll. In diesem Fall wird eine kritische Push-Mitteilung an alle Nutzer gesendet und zudem die Deckenbeleuchtung in der Küche auf Rot gestellt.

So sollten wir zukünftig direkt sehen, dass etwas mit der Temperatur im Kühlschrank nicht stimmt. Natürlich kann der Flow in der Homey-App auch noch um weitere Bedingungen ergänzt werden, etwa um eine akustische Warnmeldung über die Sonos-Lautsprecher im Haus.


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Der Beitrag Temperatur im Kühlschrank mit Homey, Ikea und Hue überwachen erschien zuerst auf appgefahren.de.

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