Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen Plaud schon einige praktische KI-Notetaker für das berufliche Umfeld auf den Markt gebracht, darunter den Plaud Note, den sich Kollege Freddy auch bereits in einem Testbericht genauer angesehen hat. Nun hat Plaud während der CES 2026 in Las Vegas einen neuen KI-Notizblock namens Note Pin S sowie eine Desktop-App vorgestellt, die beim Erstellen von Notizen für digitale Meetings hilft.
Der digitale Notizblock im Pin-Stil wurde von Plaud erstmals im Jahr 2024 auf den Markt gebracht und bekommt nun einige Upgrades spendiert. Der neue Plaud NotePin S verfügt über eine physische Taste, mit der man eine Aufzeichnung starten und stoppen kann. Darüber hinaus lässt es sich während der Aufzeichnung auf die Taste tippen, um einen bestimmten Punkt zu markieren. Diese Funktion gibt es auch bereits beim im Oktober 2025 veröffentlichten Plaud Note Pro.
Im Lieferumfang des neuen Plaud NotePin S enthalten ist auch ein Clip zum Anbringen des Notizhelfers an der Kleidung, ein Trageband zum Umhängen, ein Magnetstift sowie ein Armband. So lässt sich das KI-Notizbuch ganz nach eigenem Belieben tragen. Ebenfalls vorhanden ist eine Unterstützung für Apples Wo Ist?-Dienst, so dass sich das Gerät leicht wiederfinden lässt, wenn man es verlegt hat.
Das sind die wichtigsten Spezifikationen des neuen Plaud NotePin S.
Im direkten Vergleich zur Vorgänger-Generation hat sich beim NotePin S im Hinblick auf die wichtigsten Spezifikationen nicht viel geändert: Auch die Neuerscheinung setzt auf einen integrierten Speicher von 64 GB und verfügt über eine Akkulaufzeit, die rund 20 Stunden kontinuierliche Aufnahmen garantiert. Ebenso kommen beim nur 17,4 Gramm leichten Plaud NotePin S zwei MEMS („Micro-Electro-Mechanical Systems“)-Mikrofone zum Einsatz, die es ermöglichen sollen, innerhalb einer Reichweite von drei Metern klaren Ton aufzunehmen.
Pro Monat erhalten Nutzer und Nutzerinnen 300 Minuten kostenlose Transkriptionen mit dem neuen Plaud NotePin S, weitere sind mit einem kostenpflichtigen Upgrade möglich. Die Neuerscheinung kann bereits im Webshop von Plaud in den drei Farbvarianten Schwarz, Lila und Silber zum Preis von jeweils 179 Euro erworben werden.
Neue Plaud Desktop-App eignet sich für digitale Meetings
Die vier bisher vom Unternehmen veröffentlichten Geräte, die sich mittlerweile auf über 1,5 Millionen verkaufter Exemplare summieren, fokussierten sich auf die Anwendung bei persönlichen Besprechungen. Um allerdings in Zukunft auch die Konkurrenz von Fathom, Fireflies, Granola und Co. herauszufordern, hat Plaud nun auch eine neue Desktop-App für digitale Meetings im Köcher, die mit verschiedenen Meeting-Plattformen kompatibel ist.
Laut Plaud kann die eigene App erkennen, wenn eine Besprechung aktiv ist und den Nutzer bzw. die Nutzerin dann auffordern, ein Protokoll zu starten. Unter macOS ermöglicht es die Plaud-App, das System-Audio des Meetings aufzuzeichnen und wie schon bei den anderen Produkten mit Hilfe von KI ein Transkript zu erstellen. Schon im letzten Jahr integrierte Plaud eine Option, auch Multimedia-Inhalte in die Notizen einbinden zu können, beispielsweise Fotos, Grafiken und eigene getippte Notizen. Dieses Feature soll auch in der neuen Desktop-App verfügbar gemacht werden. Weitere Informationen zur App gibt es auf der Produktseite bei Plaud.
Fotos: Plaud.
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