Meta hat die mit einem integrierten Display versehene Version seiner KI-Brillen um zwei interessante Funktionen erweitert. Die offiziell Meta Ray-Ban Display genannten Brillen lassen sich jetzt auch als Teleprompter und für handschriftliche Eingaben verwenden.
Die Teleprompter-Funktion richtet sich an Nutzer, die Vorträge halten oder Videos aufnehmen, ohne dabei sichtbar auf Notizen zu schauen. Stattdessen wird der Text direkt im Sichtfeld der Brille eingeblendet. Die Inhalte erscheinen in Form einzelner Textkarten, durch die sich Nutzer in ihrem eigenen Tempo bewegen können. Die Texte können dabei direkt vom Smartphone übernommen werden.
Die Steuerung erfolgt mithilfe des als Begleitprodukt für die Brille von Meta angebotenen EMG-Armbands. EMG steht für Elektromyografie-Technologie. Durch Messung der elektrischen Muskelaktivität ist es damit möglich, Gesten wie Fingertippen, Daumenwischen oder Handgelenkrollen zu erkennen und diese als Steuerbefehle für die Brille zu verwenden.
Das EMG-Armband kommt auch bei der Handschrifterkennung zum Einsatz. Wie im Video zu sehen, kann man hierfür einen fiktiven Stift benutzen und bekommt die durch die Handbewegung erkannten Texte direkt im Display der Brille angezeigt.
Marktstart in Europa verschoben
Schlechte Nachrichten gibt es für potenzielle Käufer der Brille in Deutschland. Ohnehin hat Meta in Europa zunächst nur die Markteinführung in Großbritannien, Frankreich und Italien geplant. Aber auch diese ursprünglich für Anfang dieses Jahres geplanten Erweiterungen wurden nun für unbestimmte Zeit zurückgestellt.
Als Grund dafür gibt Meta die unerwartet hohe Nachfrage in den USA an. Die verfügbaren Stückzahlen seien begrenzt, daher konzentriere man sich bis auf weiteres auf die Erfüllung von Bestellungen in den USA. In Deutschland sind bislang nur die Standardmodelle der Brille erhältlich.
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