Wer schon mal in einem großen WhatsApp Chat gelandet ist und sich gefragt hat, wer eigentlich wer ist, kennt das Problem. Genau hier setzt eines von drei neuen WhatsApp Features an. Mit den Mitglieder-Tags kannst du dich in jedem Chat individuell kennzeichnen – passend zum jeweiligen Kontext. In Familien-Chats bist du zum Beispiel „Annas Papa“, in Arbeits-Chats „Projektleitung“ oder im Verein „Torwart“. Die Rollen sind chat-abhängig, schnell angepasst und sorgen vor allem bei vielen oder neuen Teilnehmenden für mehr Orientierung.
Diese 3 WhatsApp Features sorgen für Übersicht und Kreativität in Gruppen-Chats
Mit den neuen Mitglieder-Tags kannst du dir in jedem Gruppen-Chat eine eigene Rolle geben, zum Beispiel „Annas Papa“, „Kassenwart“ oder „Trainer“. Der Clou ist, dass die Tags gruppenabhängig sind. In einer Gruppe bist du Elternteil, in der nächsten Teammitglied. Gerade dort, wo sich nicht alle persönlich kennen, soll das Orientierung schaffen.
Außerdem können Nutzer:innen jetzt jedes beliebige Wort direkt in einen Sticker verwandeln, indem sie es in die Sticker-Suche eingeben. Die selbst erstellten Text-Sticker lassen sich direkt speichern und später wiederverwenden, ohne sie vorher im Chat posten zu müssen.
Auch die Organisation von Treffen wird einfacher. Wenn du in einem Gruppen-Chat ein Event erstellst, kannst du nun individuelle Erinnerungen für Eingeladene festlegen. Ob Geburtstag, Elternabend oder Video-Call – WhatsApp erinnert automatisch, bevor es losgeht.
WhatsApp stärkt Gruppenfunktionen – Konkurrenz kommt von OpenAI
Die neuen Features reihen sich in eine Serie jüngerer Updates für Gruppen ein. Erst Anfang Januar konnten erste Nutzer:innen ihren Chat-Verlauf mit neuen Gruppenmitgliedern teilen, um endlose Nachfragen zu vermeiden. Hinzu kommen seit einiger Zeit das Teilen großer Dateien bis zu zwei GB, HD-Medien, Sprach-Chats und mehr.
Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck. Während WhatsApp die eigenen Gruppenfunktionen ausbaut, hat OpenAI im November vergangenen Jahres Gruppen-Chats in ChatGPT weltweit ausgerollt. Auch dort können mehrere Personen gemeinsam chatten und Inhalte bearbeiten, allerdings stärker auf Arbeit und Kollaboration ausgerichtet.
