Für viele Nutzer und Nutzerinnen ist Apples MacBook Pro aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Auch bei uns in der Redaktion setzen Fabian und Freddy auf das leistungsfähige Laptop-Modell des Konzerns aus Cupertino, Marlene und ich nutzen das kompaktere MacBook Air.

Das MacBook Pro feiert nun seinen 20. Geburtstag: Am 10. Januar 2006 hatte noch Steve Jobs höchstpersönlich ein „One more thing“ während der Macworld-Keynote in San Francisco präsentiert – es war das allererste MacBook Pro. Zuvor hatte es für anspruchsvolle Laptop-User die PowerBook-Reihe von Apple gegeben. Mit der Umstellung von PowerPC- auf Intel-Prozessoren entschied sich Apple aber für eine Umbenennung.

Das MacBook Pro der ersten Generation war zunächst nur in einer 15-Zoll-Größe erhältlich, ein 17-Zoll-Modell folgte einige Monate später. Im Oktober 2008 kam ein 13-Zoll-MacBook aus Aluminium auf den Markt, das nach nur einer Generation 2009 in die MacBook Pro-Produktpalette integriert wurde.

Hinsichtlich der Spezifikationen der ersten MacBook Pro-Generation gab es zwei Konfigurationen. Beide wiesen ein 15,4 Zoll-Breitbild-Display mit einer Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln auf. Das Einstiegsmodell kostet 1.999 USD und setzte auf einen 1,67 GHz Core Duo-Prozessor von Intel, 512 GB RAM und eine 80 GB große Festplatte. Das High-End-Modell wiederum kostete 2.499 USD und verfügte über einen 1,83 GHz Core Duo-Chip, 1 GB RAM und eine Festplatte mit 100 GB.

Seit 2020 mit hauseigenen Apple Silicon-Chips

In den nunmehr 20 Jahren seit dem Erscheinen der ersten MacBook Pro-Generation hat das Laptop-Modell von Apple einige Veränderungen erfahren und praktische neue Funktionen erhalten. Zu diesen gehört neben einem Aluminium-Unibody auch eine Webcam, einen magnetischen Stromanschluss per MagSafe, Retina-Displays mit hoher Auflösung und mehr. Einige andere Neuerungen kamen bei der Apple-Kundschaft nicht besonders gut an: Die berühmte TouchBar beispielsweise, die oberhalb der Tastatur angebracht wurde und wichtige Funktionstasten enthielt, oder auch die fehleranfällige Butterfly-Tastatur. Letztere führte sogar zu einem umfassenden Reparaturprogramm und mehreren Sammelklagen.

Im Jahr 2020 begann Apple, neben dem MacBook Air und dem Mac mini auch beim MacBook Pro auf die hauseigenen Apple Silicon-Chips zu setzen, und damit den Weg zu ebnen, weg von Intel-Prozessoren hin zu den Chips aus eigener Entwicklung. Die Einführung von Apple Silicon-Prozessoren ermöglichte Apple, die Hard- und Software-Integration zu verbessern und so für längere Akkulaufzeiten und eine bessere Performance zu sorgen.

Schaut man sich aktuelle Gerüchte an, so wird gemunkelt, dass das MacBook Pro Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres ein größeres Upgrade spendiert bekommen soll, unter anderem mit einem OLED-Panel, einer Touchscreen-Unterstützung und einer Dynamic Island-ähnlichen Display-Aussparung im Display. Das aktuelle MacBook Pro-Modell mit M5-Chip ist bei Apple zu Preisen ab 1.799 Euro erhältlich. Ein abschließendes YouTube-Video zeigt euch die Vorstellung des ersten MacBook Pro durch Steve Jobs nochmals in bewegten Bildern.

Fotos: Andrew Plumb/Ildar Sagdejev.

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