Im November 2019 erweiterte Amazon sein Hardware-Portfolio um den Fire TV Blaster. Bei letzterem handelt sich um ein Infrarot-Begleitgerät, das die Funktionalität eines Fire TV oder Fire TV Sticks in Verbindung mit Alexa erweitert. Der Fire TV Blaster war dann seit Mitte Dezember 2019 zum Preis von 34,99 Euro offiziell im Handel erhältlich.
Die Idee hinter dem Produkt war ganz einfach: Hat man den Fernseher eingeschaltet und den HDMI-Eingang des Fire TV Stick ausgewählt, war eine Sprachsteuerung auf der Benutzeroberfläche bereits möglich. Mit dem Fire TV Blaster entfielen nun auch die ersten Schritte, denn mit dem Infrarot-Sender konnte der Fernseher eingeschaltet und auf den gewünschten Eingangskanal umgestellt werden. So sollte man sich mehrere Fernbedienungen sparen.
Mit dem Amazon Fire TV Blaster waren unter anderem Sprachbefehle wie „Alexa, schalte den Fernseher aus“, „Alexa, Soundbar lauter“ oder „Alexa, Fernseher auf HDMI 2 umschalten“ möglich. Bekannt war diese Funktionalität bereits vom Fire TV Cube, der den Infrarot-Sender bereits integriert hat. Nur eines war auch beim Fire TV Blaster nicht möglich: Ein TV-Senderwechsel. Dafür muss man weiterhin auf Lösungen wie den Logitech Harmony Hub zurückgreifen, der auch mit Alexa kompatibel ist.
Amazon-Gutschein als Entschädigung
Der kleine schwarze Würfel wird in den kommenden Wochen deaktiviert werden.
Warum aber überall „war“ im Text? Der Grund dafür ist einfach: Schon in ein paar Wochen wird der Amazon Fire TV Blaster Geschichte sein. Wer ein solches Gerät besitzt, bekommt aktuell E-Mails von Amazon, in denen mitgeteilt wird, dass der Fire TV Blaster in den nächsten Wochen komplett eingestellt werden wird.
Wer ein solches Gerät zuhause hat, soll von Amazon als Entschädigung für die bald anstehende Abschaltung aus der Ferne immerhin einen Gutschein in Höhe von knapp 25 Euro erhalten. Schaut man sich die Bewertungen für den Fire TV Blaster auf der Produktseite von Amazon an, lässt sich erahnen, dass der Sprachsteuerungs-Würfel nie der ganze große Wurf des Unternehmens und wohl auch kein Verkaufsschlager war.
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