Vor etwas mehr als zwei Wochen hat Apple das neue Apple Creator Studio vorgestellt. Es handelt sich um ein Paket aus mehreren Premium-Apps, die nicht einzeln gekauft werden müssen, sondern fortan in einem Abonnement erhältlich sind. Das kostet 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr.
Ab heute ist das neue Apple Creator Studio mit Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage verfügbar. Dazu erhält man KI-Features und Premiuminhalte in Keynote, Pages und Numbers.
So könnt ihr Apple Creator Studio kostenlos ausprobieren
Das neue Apple Creator Studio ist ab sofort verfügbar und kann von allen neuen Abonnenten einen Monat kostenlos ausprobiert werden. Beim Kauf eines neuen Mac oder eines qualifizierten iPads erhält man drei Monate lang kostenlosen Zugang zu Apple Creator Studio. Hierbei ist zu beachten: Diese drei Gratis-Monate gibt es nur einmal pro Apple ID und Familie – unabhängig von der Anzahl der Geräte, die gekauft werden.
Weitere Informationen zum Apple Creator Studio und zur Buchung des Angebots erhaltet ihr auf der Apple-Webseite.
Das alles ist drin im Apple Creator Studio
Aber was steckt überhaupt drin und was können die Apps, die ihr mit diesem Abo-Bundle erhaltet? Wir haben die ganze Geschichte einmal ordentlich für euch zusammengefasst.
Final Cut Pro: Videobearbeitung mit KI-Unterstützung
Ein Highlight des Creator Studios ist die Videoschnitt-Software Final Cut Pro, die jetzt mit zahlreichen intelligenten Funktionen ausgestattet ist. Eine Transkriptsuche erkennt und durchsucht automatisch Sprachinhalte, während die visuelle Objektsuche bestimmte Szenen im Videomaterial findet. Die neue Beat-Erkennung synchronisiert Schnitte automatisch mit der Musik. Auf dem iPad sorgt der Montage-Maker für automatischen Videoschnitt – ideal für Social-Media-Clips. Final Cut Pro wird damit noch effizienter und intuitiver für alle, die regelmäßig Videos produzieren.
Logic Pro: Smarter Musikstudio-Allrounder
Auch Logic Pro erhält im Rahmen des Creator Studios neue, intelligente Werkzeuge. Der Synth Player unterstützt bei der Klanggestaltung, Chord ID erkennt automatisch Akkorde aus Aufnahmen, und mit der Natural-Language-Suche lassen sich Sounds einfach per Beschreibung finden. Zudem erweitert Apple die Soundbibliothek um hunderte neue, lizenzfreie Loops und Instrumente. Logic Pro wird dadurch noch vielseitiger – vom Studio bis zur Bühne.
Pixelmator Pro: Professionelle Bildbearbeitung auf allen Geräten
Mit Pixelmator Pro bringt Apple ein leistungsstarkes Bildbearbeitungsprogramm ins Creator Studio, das jetzt auch vollständig für das iPad verfügbar ist. Es bietet präzise Werkzeuge für Pixel- und Vektorbearbeitung, intelligente Maskierung sowie KI-Funktionen wie Super Resolution und automatisches Zuschneiden. Dank Apple Pencil-Unterstützung und perfekter Integration in macOS und iPadOS wird Pixelmator Pro zu einem flexiblen Tool für Fotografie, Design und Illustration.
Motion und Compressor: Tools für Animation und Export
Für Film- und Videoprofis enthält das Paket außerdem Motion und Compressor. Motion bietet umfangreiche Möglichkeiten für 2D- und 3D-Animationen sowie Effekte, während Compressor professionelle Exportoptionen für verschiedenste Formate liefert. Beide Programme arbeiten nahtlos mit Final Cut Pro zusammen und erweitern die Möglichkeiten der Postproduktion erheblich.
MainStage: Live-Performance auf dem Mac
Mit MainStage verwandelt sich der Mac in ein leistungsstarkes Tool für Live-Performances. Die Software ermöglicht Echtzeit-Effekte, Instrumentensteuerung und flexible Setups – perfekt für Musiker und Bühnenauftritte. Zusammen mit Logic Pro bietet Apple damit eine vollständige Produktions- und Performance-Lösung.
Produktivität mit Keynote, Pages, Numbers und Freeform
Neben den Kreativtools umfasst Apple Creator Studio auch Premium-Funktionen für Keynote, Pages, Numbers und künftig Freeform. Nutzer erhalten exklusive Vorlagen, Automatisierungen und intelligente KI-Hilfen für Text, Tabellen und Präsentationen.
Der Beitrag Apple Creator Studio startet heute für 12,99 Euro im Monat erschien zuerst auf appgefahren.de.
