Die werbefreie Radio-App Pladio hat ein größeres Funktionsupdate erhalten. Version 1.2 baut auf der im vergangenen Herbst gestarteten Anwendung auf, die sich als Alternative zu werbelastigen Internetradio-Playern positioniert. Entwickelt wird Pladio von dem Schweizer Softwareentwickler Patrick Diezi, der die App als unabhängiges Ein-Personen-Projekt betreibt.
Bereits zur Erstveröffentlichung setzte Pladio auf automatische Titelerkennung, eine enge Anbindung an Apple Music sowie eine konsequent werbefreie Nutzung. Diese Grundlagen bleiben auch mit dem aktuellen Update erhalten.
Neu strukturierter Radio-Browser
Highlight der neuen Version 1.2 ist eine vollständig überarbeitete Senderübersicht. Der Radio-Browser ist nun in mehrere Register unterteilt, darunter zuletzt gehörte Stationen, Favoriten, lokal verfügbare Sender und eine Gesamtliste aller verfügbaren Streams. Jedes Register merkt sich eigene Sortierkriterien, etwa nach Namen, Nutzungsdauer oder Abspielhäufigkeit.
Neu hinzugekommen ist zudem ein Bereich für manuell hinzugefügte Radiosender. Nutzer können dort eigene Stream-Adressen eintragen und grundlegende Angaben wie Format oder Bitrate hinterlegen. Vor dem Speichern prüft die App, ob der Stream erreichbar ist und erkennt technische Parameter automatisch, sofern diese verfügbar sind.
Auch die Suchfunktion wurde erweitert. Statt einer einfachen Stichwortsuche lassen sich Sender nun gezielt nach Kategorien wie Land, Genre, Codec oder Bitrate filtern. Technische Angaben werden dabei vereinfacht dargestellt, sodass auch weniger versierte Nutzer gezielt nach höherwertigen Streams suchen können.
Viele Verbesserungen im Auto
Neben der inhaltlichen Neuordnung bietet Pladio zusätzliche Optionen zur Anpassung der Anzeige. Schriftbild und Groß- oder Kleinschreibung von Sendernamen, Genres oder Songtiteln lassen sich getrennt für Player und Senderliste konfigurieren.
Eine Vorschau zeigt Änderungen unmittelbar an. Für die Nutzung im Auto wurden ebenfalls Anpassungen vorgenommen. Selbst hinzugefügte Sender sind nun vollständig in CarPlay integriert und lassen sich direkt über das Fahrzeugdisplay auswählen. Die Bedienoberfläche reagiert dabei stabiler auf Zustandswechsel und soll die Ablenkung während der Fahrt weiter reduzieren.
Wie bereits in früheren Versionen speichert Pladio alle Nutzerdaten im persönlichen iCloud-Speicher und verzichtet auf externe Tracking- oder Werbedienste. Perspektivisch sind jedoch zusätzliche Funktionen geplant, die optional kostenpflichtig angeboten werden sollen.
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