Wir haben in den letzten Wochen wiederholt über den Trend berichtet, dass sich Unternehmen nicht mehr auf bestimmte Produktsparten spezialisieren, sondern auf möglichst vielen Hochzeiten tanzen wollen. Bei Dreame wundert uns gar nichts mehr, aber dass Dyson jetzt Drogerieartikel anbietet, kommt dann doch überraschend.
Beginnen wir mit Dreame. Der Hersteller hat jetzt auch einen Espresso-Vollautomat im Programm. Ausnahmsweise ohne WLAN und App, dafür aber mit allen Features, die man von einem solchen Gerät erwartet. Das Gerät ist unter dem Produktnamen Dreame Ecceluxe Slim bereits mit einem Preis von 549 Euro bei Amazon gelistet.
Interessant sind hier aus unserer Sicht vor allem die kompakten Abmessungen. Mit einer Standfläche von 31,5 × 18 cm findet das Gerät auch in kleinen Küchen oder im Büro Platz. Laut Hersteller sind ein neunstufiges Mahlwerk und eine Pumpe mit maximal 19 bar Leistung integriert. Die Bedienung erfolgt über ein Touch-Display und wer mag, kann mit dem Gerät zusätzlich Milch aufschäumen.
Wenn die Leistung stimmt, ist der Preis für das Gerät gar nicht mal schlecht. Wobei hier weiterhin der zu Corona-Zeiten zum gleichen Preis angeschaffte Siebträger Barista Express von Sage hervorragende Dienste leistet.
Die Zeiten, zu denen man Dreame mit Saugrobotern gleichsetzen konnte, sind definitiv vorbei. Der Hersteller hat zuletzt auch Hausgeräte, Fernseher und eine Action-Cam angekündigt.
Dyson jetzt mit Drogerieabteilung
Auch Dyson hat sich längst von seinem Image als Staubsaugerproduzent gelöst und bietet unter anderem Produkte für Luftreinigung, Beleuchtung und Haarstyling an. Bislang war hier in der Regel jedoch noch ein Stecker mit dran. Dass Dyson inzwischen auch Produkte im Programm hat, die man sonst eher in der Drogerie oder beim Friseur findet, ging bislang an uns vorbei.
Im Onlineshop des Herstellers steht jetzt ein umfangreiches Portfolio an Haarpflegeprodukten zur Auswahl, darunter Styling-Gels, Haarcremes und Mittel gegen Haarausfall. Der Trend, das eigene Produktangebot breiter aber auch unschärfer zu gestalten, beschränkt sich somit nicht nur auf asiatische Anbieter.
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