Es gibt bereits einige Smart Home Hersteller, die mit dem Einsatz einer KI auf ihren Hubs werben. Mir fällt da beispielsweise die Eufy HomeBase von Anker ein, die mit der Hilfe von KI unter anderem Gesichter erkennt oder Bewegungen über mehrere Kameras hinweg verfolgt. SwitchBot verspricht nun eine noch bessere Lösung und hat zu diesem Zweck den SwitchBot AI Hub auf den Markt gebracht.

Die neue Steuerzentrale für SwitchBot-Geräte und RTSP-Kameras anderer Hersteller kostet zum Start 259,99 Euro und ist mit dem Rabattcode MKMK20 20 Prozent günstiger erhältlich. Bisher anscheinend nur auf der eigenen Webseite, bei Händlern wie Amazon konnte ich den SwitchBot AI Hub bisher nicht entdecken.

„Mach dein Smart Home noch smarter mit dem weltweit ersten KI-Hub, der ein lokales Vision Language Model hat“, verspricht SwitchBot auf seiner Webseite. Aber was genau hat es mit der ganzen KI-Geschichte überhaupt auf sich?

Das lokale Modell kann unter anderem dazu genutzt werden, bestimmte Ereignisse in Videos noch besser und genauer zu identifizieren. Eine Security Manager KI erkennt Menschen, die beispielsweise über einen Zaun klettern. Eine Care Manager KI kann Handy-Nutzung oder Essensaufnahme erkennen und die Pet Manager KI beobachtet die Haustiere. Der SwitchBot AI Hub kann solche Sachen nicht nur erkennen, sondern auch mit den passenden Automationen verknüpfen. Ob und wie gut das alles funktioniert, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht einschätzen.

SwitchBot AI Hub bekommt OpenClaw-Unterstützung

Ende Februar soll es dann noch eine Unterstützung für OpenClaw geben. Das ist so ein wenig der neue „heiße Scheiß“, wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe. Nach Abschluss der Einrichtung erhält man über einen OpenClaw-Bot-Kontakt Zugriff auf eine Reihe von Large-Language-KI-Modellen in bis zu 50 Chat-Apps, darunter WhatsApp, iMessage und Discord. Gleichzeitig kann OpenClaw über entsprechende Skills auf Smart-Home-Geräte plattformübergreifend zugreifen, darunter Home Assistant, Apple Home und Google Home.

Ein bisschen vorstellen könnt ihr euch das wie einen eigenen Assistenten, den ihr über den Messenger eurer Wahl erreicht. Ihr könnt dann beispielsweise per natürlicher Spracheingabe über iMessage den Status von Geräten abfragen oder Videoaufnahmen abrufen. OpenClaw kann aber auch selbst aktiv werden und sich bei euch melden, etwa wenn die SwitchBot Smart Video Doorbell eine Person entdeckt. Dann kann der SwitchBot AI Hub das Ereignis erfassen und über OpenClaw ein Bild über den von euch gewählten Messenger senden, damit ihr aus der Ferne entscheiden könnt, ob die mit einem Smart Lock ausgestattete Tür für die betreffende Person entriegelt werden soll.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, ich finde diese ganzen KI-Geschichten aber schon etwas spooky. Vor allem wenn wir noch nicht genau wissen, ob die Werbeversprechen des Herstellers eingehalten werden können. Insbesondere die OpenClaw-Integration scheint ja etwas zu sein, das es so auf dem Markt bisher nicht gibt.

Der Beitrag SwitchBot AI Hub kombiniert verschiedene KI-Modelle miteinander erschien zuerst auf appgefahren.de.

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