Wenn eine Reise nach China ansteht, muss man sich zwingend mit der „Great Firewall“ beschäftigen, denn Dienste wie Instagram, Facebook, TikTok und Google sind in China von staatlicher Seite aus blockiert. Möchte man dennoch auf diese Dienste zugreifen, ist ein VPN unumgänglich, da es einen anderen Standort vorgaukelt, sodass die Services zugänglich sind.

Auf meinem Kurztrip nach Shanghai habe ich mich natürlich informiert und vorbereitet und schon vorab erfahren, dass auch ein VPN in China nicht immer einfach ist. Zahlreiche Server, Tunnel und IPs werden komplett weggeblockt, sodass der Zugang via VPN nicht immer problemlos ist.

Während Einheimische auf VPN-Dienste schwören, die hierzulande so gut wie keiner kennt, habe ich einen der großen Player ausgewählt: Surfshark VPN. Mit dem Dienst habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht, doch wer in China die große Firewall umgehen will, braucht gute Server und moderne Technologien.

Surfshark VPN

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ab 1,99 EUR/Monat

Ich habe Surfshark VPN in China ausprobiert

Während mein iPhone ohnehin mit einer eSIM inklusive VPN ausgestattet war (Test folgt), sind auch Hotel-WLANs blockiert, sodass ich am MacBook Surfshark genutzt habe. Zuhause baut Surfshark sofort eine Verbindung zum gewählten Server auf, allerdings sieht das in China anders aus. Auch hier spielt die Zensur eine große Rolle, denn zahlreiche VPN-Dienste sollen möglichst effektiv blockiert werden.

Ohnehin ist es wichtig, die Apps und Programme bereits vor der Reise zu installieren, da die Webseiten der Anbieter in China ohne VPN nicht erreichbar sind.

Bei meinem ersten Test war ich tatsächlich erstaunt, wie schwierig es ist, einen passenden und funktionierenden Server zu finden. Nachdem die Verbindung mit einem deutschen Server partout nicht funktioniert hatte, habe ich die „Schnellverbindung“ von Surfshark genutzt. Mit Draht nach Südkorea hatte ich dann nach ein paar Anläufen einen funktionierenden VPN-Server gefunden.

Das heißt aber nicht, dass nun alles reibungslos funktioniert, denn im Hintergrund können Server immer wieder deaktiviert werden. Wenn eine Webseite oder ein Service nicht lädt, lohnt es sich, die Verbindung erneut herzustellen. Das ist etwas umständlich und nervig, aber nur so kann man sicherstellen, dass man auf alle bekannten Dienste zugreifen kann.

NoBorders-Modus listet funktionierende Server

Surfshark VPN bietet Apps für alle Geräte.

Sobald Surfshark erkennt, dass man in China unterwegs ist, schaltet das VPN automatisch in den NoBorders-Modus um. NoBorders ermöglicht die Nutzung von Surfshark in Gegenden mit starken Restriktionen. Ist der Modus aktiv, listet Surfshark Server auf, die trotz der Beschränkungen gut funktionieren. Dennoch benötigt es oftmals mehrere Anläufe, bis eine Verbindung stabil hergestellt ist.

VPN in China ist nicht immer einfach

Dank Surfshark konnte ich in China wie gewohnt surfen, arbeiten und meine Lieblingsdienste aufrufen. Umständlich ist das schon, allerdings muss man mit den Gegebenheiten vor Ort klarkommen. Die Auswahl funktionierender Server ist innerhalb Chinas deutlich kleiner als außerhalb. Ist der Serverstandort jedoch egal, findet man in der Regel eine passende Verbindung.

Surfshark ist immer im Angebot

Da Surfshark VPN quasi dauerhaft im Angebot ist, kann man jederzeit zugreifen. Wenn man sich nur kurze Zeit in China aufhält, kann man sich auch für das etwas teurere Monatsabo entscheiden. Besonders günstig wird es allerdings, wenn man sich direkt für zwei Jahre entscheidet: Mit Surfshark One (Antivirus, Alert und Search inklusive) macht man den besten Deal, da der 2-Jahres-Plan für 74 Euro (zum Angebot) statt 484 Euro angeboten wird – drei Gratis-Monate gibt es zudem obendrauf.

Die Frage an euch: Habt ihr schon Erfahrungen mit VPNs in China gemacht?

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Der Beitrag Surfshark: Wie gut funktioniert das VPN in China? erschien zuerst auf appgefahren.de.

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