Zu Wochenbeginn haben wir über Probleme im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom berichtet. Nach Angaben der Telekom sind die Störungen inzwischen behoben.
Die vorliegenden Meldungen hatten zunächst den Eindruck erweckt, dass die im iPhone Air und iPhone 16e verbauten Mobilfunkchips C1 und C1X von Apple eine Rolle spielen könnten. Die Telekom widerspricht dem in einer uns vorliegenden Stellungnahme jedoch.
Grundsätzlich waren der Telekom zufolge Neukonfigurationen im 5G-Kernnetz die Ursache dafür, dass es bei einigen Nutzern der auf dem Standard 5G-Standalone basierenden Optionen „5G+ Gaming“ und „Red Cap“ zu Problemen kam. Nach Darstellung des Unternehmens war dies allerdings nur über einen kurzen Zeitraum hinweg der Fall. Betroffene Nutzer hatten allerdings darüber berichtet, dass sie über mehrere Tage Probleme im 5G-Netz des Anbieters hatten.
Der Telekom ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu betonen, dass die Einschränkungen keinen Bezug zu spezifischen Chips oder Endgerätemodellen hatten. Die Technik-Teams des Anbieters hätten das Problem mittlerweile gelöst, sodass die betroffenen Kunden das Mobilfunkangebot jetzt wieder reibungslos mit LTE und 5G nutzen können.
Was sind „5G+ Gaming“ und „Red Cap“?
Bei „5G+ Gaming“ und „Red Cap“ handelt es sich um Technologien, die zunächst einmal nicht viel miteinander zu tun haben. „5G+ Gaming“ soll die Nutzung von Spiele-Streaming-Angeboten verbessern, indem die Datenübertragung für diesen Zweck priorisiert wird, um die Latenz zu verringern.
„Red Cap“ steht für „Reduced Capability“ und dabei handelt es sich um eine Technologie, die speziell für Smartwatches, Sensoren oder Kameras entwickelt wurde, die das 5G-Netz nutzen. „Red Cap“ soll dafür sorgen, dass sich solche Geräte trotz ihrer in der Regel geringeren Akkukapazität und reduzierten Funkleistung bestmöglich im 5G-Netz verwenden lassen.
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