Apple forciert offenbar seine Bemühungen, im Bereich KI-gestützter Wearables mit Anbietern wie Meta und OpenAI Schritt zu halten. Konkret ist die Rede von einer intelligenten Brille, einem Gerät, das sich umhängen oder anstecken lässt, und einer neuen AirPods-Variante mit KI-Funktionen. Alle drei Produkte sollen eng mit dem iPhone verbunden sein und auf einer weiterentwickelten Version von Siri aufbauen.

Das Magazin Bloomberg will von mit der Angelegenheit vertrauten Personen Details zum Stand der Entwicklung und den geplanten Funktionen erfahren haben. Dem zufolge setzt Apple bei den geplanten Geräten verstärkt auf Kameras, die allerdings weniger zum Aufnehmen von Fotos oder Videos gedacht sind, sondern vor allem visuelle Informationen für KI-Funktionen liefern sollen. Die Assistenzsoftware könne dadurch ihre Umgebung besser einordnen und kontextbezogene Aktionen ausführen.

Smart Glasses als zentrale Produktlinie

Die Brille gilt dem Bericht zufolge intern als das technisch anspruchsvollste der drei Vorhaben. Sie soll ohne Display auskommen und stattdessen auf Kameras, Mikrofone und Lautsprecher setzen. Ähnlich wie bereits mit den Ray-Ban-Brillen von Meta möglich, sollen Nutzer damit telefonieren, Musik hören oder sich situationsbezogene Hinweise geben lassen können.

Im Gegensatz zu Meta wolle Apple eigene Brillengestelle entwickeln und nicht auf Partnerschaften mit etablierten Brillenherstellern setzen. Erste Prototypen befänden sich bereits in der internen Erprobung, ein Marktstart werde jedoch frühestens für 2027 erwartet.

KI-Anhänger und AirPods als Ergänzung

Parallel dazu arbeite Apple an einem kleinen Anhänger, der an Kleidung befestigt oder als Kette getragen werden könne. Das Gerät sei als Ergänzung zum iPhone gedacht und soll Kamera- und Mikrofonfunktionen bereitstellen, ohne selbst über ein Display zu verfügen. Die Rechenarbeit würde überwiegend das Smartphone übernehmen. Ein ähnlicher Ansatz werde auch bei den AirPods verfolgt, deren geplante Kameras ebenfalls primär der KI-Unterstützung dienen sollen.

Anders als die Vision Pro zielen diese Produkte deutlich auf den Massenmarkt. Apple scheint nun mit Nachdruck zu versuchen, seinen Rückstand im KI-Bereich gegenüber Unternehmen wie Meta, OpenAI und Google aufzuholen.

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