Bereits im vergangenen Jahr hat Google seinen Fotoeditor Snapseed wiederentdeckt. Zuvor war es um die Anwendung mehrere Jahre lang ruhig gewesen. Mit der im vergangenen Sommer veröffentlichten Version 3 haben die Entwickler die App dann aber grundlegend überarbeitet und statten sie seither regelmäßig mit Funktionserweiterungen aus. Ganz neu ist nun eine vollumfassende Kamera-Integration.
Die Snapseed-Kamera bietet dabei umfangreiche manuelle Einstellmöglichkeiten für Belichtung und Fokus, mit denen sich Aufnahmen gezielt anpassen lassen. Wer die Anwendung bereits verwendet, hat vermutlich schon eigene Looks oder Film-Emulationen gespeichert. Diese lassen sich nun schon im Sucher aktivieren und man sieht das gewünschte Ergebnis bereits während der Aufnahme. Auf diese Weise kann man die Bildwirkung direkt beurteilen und wenn nötig noch Einfluss darauf nehmen.
Verlustfreie Bearbeitung im Nachhinein möglich
Alle mit der Snapseed-Kamera aufgenommenen Fotos werden verlustfrei gespeichert und enthalten einen vollständigen Bearbeitungsstapel. Dadurch bleibt es auch dann, wenn das Bild bereits in der Galerie abgelegt ist, möglich, die Optik der Fotos zu verändern, anzupassen oder vollständig zurückzusetzen.
Google setzt dabei auf eine optimale Integration in iOS. Damit sie schnell einsatzbereit ist, lässt sich die Kamera direkt über ein Widget auf dem Sperrbildschirm oder über die auf neueren iPhones vorhandene Taste für die Kamerasteuerung starten.
Kostenlos und ohne Werbung
Snapseed lässt sich kostenlos im App Store laden. Die App wurde ursprünglich von einem kleinen kalifornischen Entwicklerstudio erstellt und später von Google übernommen. Anfangs stand dabei maßgeblich die Bearbeitung von Fotos im Fokus und es gab Snapseed ausschließlich für das iPad. Die iPhone-Version wurde erst später ergänzt. Die App ist komplett werbefrei und bietet ein umfangreiches Portfolio an Filtern und Werkzeugen.
Snapseed: Fotoeditor (Kostenlos, App Store) →
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