In dieser Woche hat sich der Frühling erstmals so richtig in Deutschland gemeldet. Auch ich habe die sonnigen Tage genutzt und bin zum fürstlichen Anwesen meines Vaters gefahren, um mich dort wieder um den Rasenschnitt zu kümmern. Immerhin habe ich so schon vor 25 Jahren mein Geld verdient, damals war das allerdings noch mit deutlich mehr Arbeit verbunden.

In diesem Jahr möchte ich mich mit der Frage beschäftigen: Gibt es endlich einen bezahlten Mähroboter, der auch die Kanten vernünftig schneiden kann?

Genau das war ja in der Vergangenheit ein großes Problem, wenn man nicht gerade rund um den kompletten Garten und jedes Blumenbeet 15 Zentimeter breite Randsteine gesetzt hat. Genau dieses Problem will Ecovacs mit der 2026er-GOAT-Serie lösen, alle Modelle ab dem 999 Euro teuren GOAT O1200 LiDAR Pro sind mit einem Kantentrimmer ausgestattet.

Goat O600 RTK für 649 Euro (Amazon-Link)
Goat O1200 LiDAR Pro für 999 Euro (Amazon-Link)
Goat A1600 LiDAR Pro für 1.499 Euro (Amazon-Link)
Goat A3000 LiDAR Pro für 2.299 Euro (Amazon-Link)

Diese zwei Ecovacs GOAT Mähroboter testen wir für euch

In den kommenden Wochen werden wir zwei neue Mähroboter von Ecovacs miteinander vergleichen. Den bereits genannten GOAT O1200 LiDAR Pro und den etwas größeren GOAT A1600 LiDAR Pro für 1.499 Euro. Das größere Modell arbeitet mit zwei Mähwerken und höherer Spannung, kann damit schneller fahren. Außerdem ist es bedeutend größer, wie man auf den folgenden Bildern unschwer erkennen kann.

Der Ecovacs GOAT A1600 ist nicht nur deutlich größer… …er arbeitet auch mit zwei Mähwerken.

So läuft die Einrichtung und Kartierung der Ecovacs GOAT Roboter

Die Einrichtung beider Modelle ist denkbar einfach: Basisstation anschließen, QR-Code mit der Ecovacs-App scannen und schon geht es los. Okay, ein bisschen aufladen muss man den Roboter schon, und auch ein Firmware-Update musste bei beiden Modellen durchgeführt werden. Aber das ist ja halb so wild. Die zusätzliche Installation von RTK-Antennen ist nicht nötig.

Und so kann es dann auch direkt an die Kartierung gehen. Bei dieser steuert man den Roboter vorwärts, mit dem Trimmer nach innen, einmal an der Rasenkante herum. Sobald diese erkannt wird, kann man auch in einen automatischen Modus wechseln. Hier hatte ich allerdings das Gefühl, dass etwas mehr Abstand zum Rand gelassen wird, als eigentlich notwendig. Daher habe ich die erste Umrundung und auch die danach folgende Markierung der Sperrzonen manuell erledigt. Am Ende ist das auch keine große Sache und je nach Garten in 10 bis 30 Minuten erledigt. Man muss das ja auch nur einmal am Start der Saison erledigen.

Der Mähroboter kartiert den Garten mit Hilfe des iPhones.

Die erste Ausfahrt hat der kleine Ecovacs GOAT O1200 LiDAR Pro auch schon hinter sich, besondere Auffälligkeiten gab es dabei nicht. Mein Sohn hat auch direkt mal einen kleinen Ball vor den Roboter geworfen, der GOAT hat das Hindernis erkannt und erfolgreich umkurvt.

Der integrierte Kantentrimmer sorgt für eine Überraschung

Die große Frage: Wie gut funktioniert der Kantentrimmer? Eine endgültige Antwort kann ich euch leider noch nicht liefern, dafür muss der Rasen erst einmal ordentlich wachsen. Eine Sache hat mich aber dann doch sehr überrascht: Während die meisten Rasenmähroboter, so auch die neuen GOATs, im klassischen Betrieb gefühlt flüsterleise durch die Gegend fahren, ist der Einsatz des Trimmers halt so laut, wie ein Trimmer eben ist.

Wie gut wird der Kantentrimmer funktionieren, wenn der Rasen wächst?

Nun ist der Roboter vermutlich länger unterwegs als ein Mensch mit einem manuellen Kantentrimmer. Hier gilt es also wirklich abzuwarten: Ist das Ergebnis so gut, dass der Lärm in Kauf genommen werden kann? Ich werde euch hoffentlich noch im März, spätestens aber im April, ein umfassendes Fazit liefern können.


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Der Beitrag Erster Eindruck der neuen Ecovacs GOAT Modelle mit Kantentrimmer erschien zuerst auf appgefahren.de.

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