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Die klassische Vorstellung von Familie wird in unserer modernen Gesellschaft oft auf die Probe gestellt. Und doch gibt es Länder, in denen es auch heute noch kaum Geburten außerhalb der Ehe gibt. In diesem Artikel klären wir, wo die meisten und die wenigsten unehelichen Kinder auf die Welt kommen.
Die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben und Kinder großziehen, wandelt sich rasant. War die Ehe früher noch eine zwingende Voraussetzung für die Gründung einer Familie, ist sie heute in vielen modernen Gesellschaften eine Option, die man wählen kann oder auch nicht. Zwar verspricht eine Hochzeit Stabilität und Steuervorteile, doch viele Menschen entscheiden sich bewusst dagegen.
Dieser Trend ist besonders in Lateinamerika und den nordischen Staaten zu beobachten. Hier ist das Zusammenleben ohne Trauschein seit Jahrzehnten gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich weitgehend einer Ehe gleichgestellt. Neben der Romantik spielen also auch rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Sicherungssysteme eine zentrale Rolle.
In Asien gibt es die wenigsten außerehelichen Geburten
Der weltweite Durchschnitt bei den untersuchten Nationen liegt laut der OECD bei 42,3 Prozent. In Deutschland geht es eher konservativ zu. Die BRD befindet sich mit einer Quote von 33,1 Prozent im hinteren Mittelfeld.
Noch einmal deutlich niedriger sind die Werte der vier asiatischen Länder, die Teil der Studie sind. Japan (2,4 Prozent), die Türkei (3,1), Südkorea (4,7) und Israel (8,6) bilden als Block das Schlusslicht. In diesen Nationen ist eine Geburt ohne Trauschein die absolute Ausnahme. Kulturelle Erwartungen und religiöse Traditionen dürften die Hauptgründe sein.
Die Staaten in Europa verteilen sich über die komplette Liste. Griechenland bildet das Schlusslicht mit 9,7 Prozent. Aber auch sechs Plätze in der Top Ten gehen nach Europa. Ein Erdteil eilt der restlichen Welt jedoch davon. Welcher das ist, verraten wir im folgenden Ranking der Länder mit den meisten unehelichen Geburten.
Platz 10: Schweden
Schweden eröffnet unsere Top Ten mit einer Quote von 57,5 Prozent. In dem skandinavischen Land sind hohe Raten an Geburten außerhalb der Ehe seit langem fester Bestandteil der gesellschaftlichen Realität. Das liegt vor allem an einem starken Sozialsystem und umfassenden rechtlichen Schutzmechanismen für Kinder und Partner in Lebensgemeinschaften.
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