Apple hat mit „Im Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen“ eine Funktion eingeführt, die zusätzliche Sicherheitsupdates außerhalb regulärer Aktualisierungen ermöglicht. Aktuell werden über diesen Mechanismus neue Betriebssystem-Versionen für iPhone, iPad und Mac verteilt. Erkennbar sind sie am Zusatz (a) in der Versionsnummer.
Zum Inhalt der Aktualisierungen schreibt Apple, dass damit eine Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2026-20643 behoben wird. Die behobene Schwachstelle könnte es Angreifern ermöglichen, über manipulierte Webseiten Sicherheitsmechanismen zu umgehen.
Update auch für das MacBook Neo
Die Updates betreffen iOS 26.3.1 (a), iPadOS 26.3.1 (a), macOS 26.3.1 (a) sowie macOS 26.3.2 (a). Wundert euch nicht über die zuletzt genannte Version von macOS. Diese ist bislang ausschließlich mit dem neuen MacBook Neo verfügbar.
Die „Im Hintergrund ausgeführten Sicherheitsverbesserungen“ kommen hier erstmals offiziell zum Einsatz. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine echte Premiere. Apple hat die Funktion zwar mit den Updates auf iOS 26.1, iPadOS 26.1 und macOS 26.1 eingeführt, mit den „Schnellen Sicherheitsmaßnahmen“ in der Vergangenheit jedoch bereits ein vergleichbares Verfahren genutzt.
Installation ist Einstellungssache
Die auf diesem Weg ausgespielten Updates werden automatisch auf dem iPhone, iPad und Mac installiert, wenn die entsprechende Funktion aktiviert ist. Auf dem iPhone und iPad befindet sich die Option in den Einstellungen „Datenschutz & Sicherheit“. Auf dem Mac erreicht man die gleiche Rubrik über die Systemeinstellungen. Dort kann man auch jeweils einsehen, ob ein solches Update von Apple ausgespielt wurde. Im Falle von Inkompatibilitäten mit einzelnen Apps lassen sich die Sonderaktualisierungen auch wieder entfernen.
Ist die Funktion deaktiviert, werden die Korrekturen erst mit einem regulären Softwareupdate bereitgestellt.
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