Der Profi-Fotograf Michael Damböck, offizieller Fujifilm X-Photographer, und Apple-Entwickler, hat kürzlich seine neue Mac-App BorderTool Pro vorgestellt. Die native macOS-App soll Fotografen und Kreativen das lästige Hinzufügen von Rahmen, Passepartouts und Schatteneffekten in der Postproduktion von Bildern abnehmen. Das Tool adressiert damit ein Problem, das viele kennen: Der unverhältnismäßig hohe Zeitaufwand für die finale Bildpräsentation.

In einer Zeit, in der Software immer komplexer und teurer wird, verfolgt der Entwickler einen klaren Ansatz: „Ich wollte eine Lösung, die so schnell und intuitiv funktioniert wie das macOS-System selbst“, erklärt er. Nach 18 Jahren in der Postproduktion war für ihn klar, dass herkömmliche Methoden wie das Laden von Photoshop-Aktionen oder monatliche Abos für Cloud-Tools nicht mehr zeitgemäß sind. BorderTool Pro ist eine reine macOS-App, die für Apples hauseigene Chips Apple Silicon M1, M2 und M3 entwickelt wurde.

Eines der Kernfeatures von BorderTool Pro ist eine Echtzeit-Stapelverarbeitung: Ganze Ordner mit hunderten hochauflösenden RAW- oder JPEG-Dateien lassen sich per Drag-and-Drop in Sekunden rahmen. Ein integriertes ETA-Tracking gibt präzise Auskunft über den Fortschritt. Zudem unterstützt BorderTool Pro moderne Formate wie HEIF und bewahrt alle EXIF-Metadaten der Kamera. BorderTool Pro geht zudem über einfache Ränder hinaus und bietet eine digitale Simulation hochwertiger Galerie-Präsentationen:

Passepartout-Modus: Simulation von Einzel- und Doppelrahmen mit frei wählbaren Abständen.
Dynamische Schatten: Skalierbare, weiche Schlagschatten verleihen Bildern eine dreidimensionale Tiefe auf Websites und in sozialen Medien.
Acht Preset-Slots: Speichern von Lieblings-Looks und mit einem Klick abrufen, etwa „Instagram-Clean“ oder „Portfolio-Classic“.

Ein Statement gegen die „Subscription Economy“

So sieht BorderTool Pro auf einem Mac aus.

Ein zentrales Merkmal von BorderTool Pro ist das faire Preismodell: Michael Damböck verzichtet bewusst auf Abonnements. „Software sollte ein Werkzeug sein, das man besitzt, nicht mietet“, betont er. Zudem positioniert sich die App als datenschutzfreundliche Alternative: Alle Prozesse laufen lokal auf dem Mac ab. Es gibt keinen Cloud-Upload und kein Tracking, sondern die volle Kontrolle über die eigenen Bilddaten.

Mit ihrem Fokus auf Effizienz, Qualität und Datenschutz bietet die App eine Alternative zu teuren und komplexen Lösungen. Für Profis aus Fotografie und Design, die Wert auf schnelle, hochwertige Ergebnisse legen, könnte BorderTool Pro zum neuen Standard werden. BorderTool Pro ist auf der Website des Entwicklers per Einmalkauf von 39 Euro für macOS erhältlich und kann ab macOS 11.0 oder neuer installiert werden.

Der Beitrag BorderTool Pro: Mac-App eines Profi-Fotografen ermöglicht schnellen Galerie-Look erschien zuerst auf appgefahren.de.

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