Der Frühling zeigt sich bereits in Deutschland und die Tage werden wieder länger. Seit Anfang des Monats machen Balkonkraftwerke wieder Spaß. Ich habe bei mir zuhause eine Anker Solix Solarbank 3 Pro sowie ein EcoFlow Stream Ultra im Einsatz – ordnungsgemäß angemeldet als große PV-Anlage. Neben drei weiteren Kandidaten hat die Stiftung Warentest genau diese beiden Balkonkraftwerk-Speicher in der aktuellen Ausgabe genauer unter die Lupe genommen. Mit überraschenden Ergebnissen.

Neben den beiden bereits genannten Modellen außerdem im Best: Der Avocado Orbit M von FoxESS, Zendures SolarFlow 800 Pro sowie der Growatt Nexa 2000. Den Testsieg hat sich die Solarbank von Anker geholt, sie schaffte als einziges System eine befriedigende Gesamtnote (3,3). Besonders überraschend: Der EcoFlow Stream Ultra wurde nur mangelhaft bewertet und erzielte die Note 4,7. Was genau ist da los?

Zunächst einmal die gute Nachricht. Die von uns bereits ausprobierten und empfohlenen Geräte von Anker, EcoFlow und Zendure schneiden im Bereich „Funktion“, bestehend aus Wirkungsgrad, nutzbare Kapazität, Reaktionszeit sowie Funktion bei extremen Temperaturen alle mit gut oder sogar sehr gut (Zendure ab). Umso erstaunlicher sind die durchwachsenen Gesamtnoten.

Schlechte Noten und zum Teil sogar Abwertungen gab es bei allen Kandidaten bei der elektromagnetischen Verträglichkeit. „Drei der fünf getesteten Akkus bewerten wir mit der Gesamt­note mangelhaft, weil sie zu viele elektromagnetische Stör­signale aussenden. Das ist keine Kleinig­keit: Die Störungen können zum Beispiel bewirken, dass Fernseher flackern, Laut­sprecher brummen oder WLAN-Router ständig ihre Verbindung verlieren“, heißt es von der Stiftung Warentest. Nur die Modelle von Anker und FoxESS lagen „nur“ knapp über dem erlaubten Grenzwert. Ich kann hier nur aus dem Alltag sprechen, da ich ja auch den Stream Ultra nutze: Probleme im Alltag sind mir bisher nicht aufgefallen.

Schuko-Steckdosen zum Teil schlecht vor Wasser geschützt

Auch bei einem anderen Punkt gab es überraschende Ergebnisse. Bei vier der fünf getesteten Geräte (alle außer EcoFlow) ist die integrierte Steckdose zum direkten Anschließen externe Geräte nicht ausreichend vor Wasser geschützt. Trotz Schutzart IP65 oder IP66 drang Wasser in die Off-Grid-Steckdosen bei Anker, FoxESS, Growatt und Zendure ein, als die Stiftung Warentest einen Starkregen-Test ausgeführt hat. Bei einer einfachen Spritzwasser-Überprüfung gab es dagegen keine Probleme.

Am Ende konnte die Stiftung Warentest aber auch festhalten, dass sich die Komplett-Sets aus Speicher und Solarmodulen, die für Preise zwischen 700 und 1.500 Euro direkt von den Herstellern angeboten werden, innerhalb weniger Jahre amortisieren und die Stromkosten so deutlich gesenkt werden können.

Meinen Favoriten, die Anker Solix Solarbank 3 Pro mit einer Kapazität von 2.688 Wattstunden, bekommt ihr derzeit mit vier großen Solarmodulen sowie Smart Meter für 1.149 Euro. Selbst hinzufügen müsst ihr nur noch die für euch passenden Halterungen und gegebenenfalls ein paar Solarkabel zur Verlängerung.

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Der Beitrag Balkonkraftwerk-Speicher im Warentest: Nur einer ist befriedigend erschien zuerst auf appgefahren.de.

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