Apple hat im Zuge der Vorstellung der M5-Pro- und M5-Max-Chips eine neue Einteilung seiner CPU-Kerne eingeführt und nun in einem Interview weitere Details dazu geliefert. Statt der bisherigen Unterscheidung setzt das Unternehmen mit dem M5, dem M5 Pro und dem M5 Max auf drei Kategorien: Efficiency-, Performance- und sogenannte Superkerne. Ziel dieser Differenzierung ist es laut Apple, die jeweiligen Leistungsprofile klarer zu kommunizieren.

Innerhalb der M5-Generation kommen die Kerntypen unterschiedlich zum Einsatz. Während der Standard-M5 auf Efficiency- und Superkerne setzt, verfügen M5 Pro und M5 Max zusätzlich über die neuen Performance-Kerne. Die „Superkerne“ stellen dabei die leistungsstärksten CPU-Kerne dar und wurden im Zuge der Neustrukturierung umbenannt. Zuvor firmierten sie unter der Bezeichnung Leistungskerne.

Wie Anand Shimpi aus Apples Hardware-Team im Interview mit Mac & i erklärt, sind die Superkerne vor allem auf maximale Single-Core-Leistung ausgelegt.

„Der Super-Core ist der schnellste CPU-Kern der Welt. Er ist auf Single-Core-Leistung optimiert. Der Efficiency-Core ist unser CPU-Kern mit dem höchsten Wirkungsgrad.“

Letzterer erreiche zwar nicht die gleiche Leistung pro Takt wie ein Super-Core, senke jedoch den Stromverbrauch bei Hintergrundaufgaben. Trotz geringerer Spitzenleistung trüge er entscheidend zur Gesamt-Energieeffizienz der Chips bei.

Neue Performance-Kerne: Eigene Mikroarchitektur

Apples aktuelles MacBook Pro kommt mit einem M5 Pro oder M5 Max.

Neu hinzugekommen sind die Performance-Kerne, die als mittlere Leistungsstufe fungieren. Laut Apple handelt es sich dabei nicht lediglich um höher getaktete Varianten, sondern um eine eigenständige Mikroarchitektur. Diese unterscheidet sich sowohl von den Super- als auch von den Efficiency-Kernen und soll eine besonders ausgewogene Kombination aus Energieeffizienz und Multithread-Leistung bieten.

Apple zufolge ermöglicht die Dreiteilung eine flexiblere Aufgabenverteilung innerhalb des Systems. Während Superkerne Spitzenleistung liefern, kümmern sich Efficiency-Kerne um stromsparende Prozesse, und Performancekerne übernehmen parallelisierte Workloads. Ob und wie sich diese Architektur auf einen möglichen M5 Ultra übertragen lässt, ließ das Unternehmen offen. Das Interview der drei Apple-Manager mit Mac & I gibt es hier zu lesen, leider hinter einer Paywall.

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