Mit der ersten Entwickler-Beta von iOS 26.5 hatten viele Anwender auf einen Ausblick auf die nächste Generation von Siri gehofft. Diese Erwartungen erfüllen sich zunächst nicht. Neue Funktionen rund um Apples Sprachassistenz sind in der aktuellen Testversion nicht enthalten.

Bereits zuvor hatte sich abgezeichnet, dass Apple mit der Weiterentwicklung von Siri mehr Zeit benötigt. Ursprünglich waren neue Fähigkeiten im Umfeld von Apple Intelligence für frühere Updates vorgesehen. Interne Tests sollen zwar bereits weiter fortgeschritten sein, in der nun veröffentlichten Beta finden sich davon jedoch keine sichtbaren Spuren.

Damit deutet sich an, dass Apple die grundlegende Überarbeitung von Siri erst mit iOS 27 bereitstellen wird. In diesem Zusammenhang wird auch über eine eigenständige Chat-Anwendung für Siri gesprochen, die stärker an bestehende KI-Dienste heranrücken soll. Für Nutzer bedeutet dies, dass die bereits 2024 angekündigten Funktionen weiterhin auf sich warten lassen.

Fokus auf bekannte Baustellen und EU-Vorgaben

Statt großer Neuerungen setzt iOS 26.5 auf den Ausbau bereits bekannter Funktionen. Ein Schwerpunkt liegt erneut auf Vorgaben der Europäischen Union, die Apple im Rahmen des Digital Markets Act umsetzen muss. Wie bereits in iOS 26.3 vorbereitet, wird etwa das vereinfachte Koppeln von Zubehör erweitert. Drittanbieter-Kopfhörer lassen sich künftig ähnlich wie AirPods per Annäherung verbinden. Auch die Weiterleitung von Mitteilungen an alternative Smartwatches wird weiter vorbereitet.

Neu hinzu kommt die Möglichkeit, sogenannte Live-Aktivitäten an kompatible Wearables von Drittanbietern zu übertragen. Diese Funktion ergänzt die bereits bekannten Ansätze zur Öffnung des Systems, die Apple schrittweise ausbaut.

Parallel arbeitet Apple an der Weiterentwicklung seiner Karten-Applikation. In iOS 26.5 tauchen erstmals Hinweise auf personalisierte Empfehlungen für Orte auf, die sich an bisherigen Suchanfragen und beliebten Zielen orientieren. Diese Funktion steht im Zusammenhang mit den bereits angekündigten Werbeeinblendungen in Apple Karten, die zunächst in Nordamerika starten sollen.

Auch in der Nachrichten-App gibt es Fortschritte. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhone- und Android-Nutzern wird erneut aufgegriffen und ist in der Beta standardmäßig aktiv. Nachdem die Funktion in iOS 26.4 nur testweise enthalten war, nähert sie sich damit einer breiteren Verfügbarkeit an.

Insgesamt zeigt die aktuelle Beta ein vertrautes Bild. Apple arbeitet an bestehenden Baustellen weiter und bereitet Funktionen vor, die bereits angekündigt oder regulatorisch vorgegeben sind. Größere sichtbare Neuerungen bleiben vorerst aus.

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