Viele Mac-User werden das altbekannte Problem kennen: Das Dock des Macs ist entweder kilometerlang oder es fehlen die Hälfte der wichtigen Apps. Apple hat in diesem Bereich nie großartig etwas geändert, das Dock und die Leiste der Anwendungen ist schon seit vielen Jahren gleich geblieben. So wird die Suche nach der richtigen App oder Datei schnell zu einer Geduldsprobe.

An dieser Stelle setzt die Indie-App DockPops an. Entwickelt von José Duarte, verspricht die Anwendung, Ordnung ins Chaos zu bringen, und das mit einem vertrauten Konzept: Inspiriert von den Ordnern auf dem iPhone.

DockPops erweitert das klassische macOS-Dock um sogenannte „Pops“: Dies sind interaktive Gruppen, in denen Nutzer und Nutzerinnen bis zu 16 Apps, Dateien oder Ordner ablegen können. Bis zu zehn dieser Pops lassen sich erstellen und bequem per Wischgesten durchblättern. Besonders praktisch: Die Inhalte können per Drag-and-Drop organisiert und direkt aus dem Dock oder sogar in schwebenden Fenstern geöffnet werden. So behält man selbst komplexe Workflows im Blick, ohne das Dock mit Dutzenden Icons zu überladen.

Datenschutz als oberstes Gebot

So sieht DockPops auf einem Mac aus.

Ein weiteres Highlight ist die „Open All“-Funktion, mit der sich alle Inhalte eines Pops auf einmal starten lassen. Dieses Feature ist ideal für wiederkehrende Aufgaben wie das Öffnen aller Büroanwendungen oder Entwickler-Tools. Die App bietet zudem intelligente Vorschläge, sogenannte „SmartyPops“, die die User bei der Erstellung neuer Pops unterstützen. Wer mag, kann Pops auch alphabetisch sortieren oder nach Nutzungshäufigkeit anordnen.

DockPops setzt darüber hinaus auch auf Datenschutz: Die App ist vollständig sandboxed, sammelt keine Nutzerdaten und arbeitet komplett offline. Die App richtet sich an alle, die ihr macOS-Erlebnis effizienter gestalten möchten, von kreativen Profis über Entwicklerteams bis hin zu Büroangestellten. Mit der Unterstützung für macOS 14 und höher sowie Light- und Dark-Mode ist DockPops zudem technisch auf dem neuesten Stand.

Die Premium-Version, die alle Features freischaltet, darunter die Möglichkeit, Dateien und Ordner hinzuzufügen oder Pops als schwebende Fenster zu nutzen, kostet als Normalpreis einmalig 9,99 Euro. Aktuell ist die Vollversion jedoch zur Einführung auf 7,99 Euro reduziert. Die kostenlose Variante erlaubt bereits zwei Pops mit je sechs Inhalten, was für einen ersten Eindruck ausreichen dürfte. Der Download der App (Mac App Store-Link) erfolgt über den Mac App Store, weitere Infos gibt es auch auf der offiziellen Website.

DockPops (Kostenlos+, App Store) →

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