Vor rund einem Monat habe ich im großen Garten meiner Eltern zwei neue Mähroboter installiert: Den Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro (Amazon-Link) und den etwas kleineren Goat O1200 LiDAR Pro (Amazon-Link). Nach knapp sechs Wochen ist es Zeit für ein erstes Fazit, wobei ich hier ein besonderes Augenmerk auf den eingebauten Trimmer werfen möchte. Dieser soll Nacharbeiten überflüssig machen, die bei bisherigen Mährobotern oftmals notwendig waren.

Der Kantentrimmer der neuen Ecovacs-Mähroboter im Detail

Ein Highlight der neuen Ecovacs-Modelle ist der eingebaute True-Edge-Trimmer. Insbesondere beim kleineren Goat O1200 LiDAR Pro ist das definitiv ein Alleinstellungsmerkmal, denn in der Preisklasse bis 1.000 Euro gab es ein solches Feature bisher nicht. Und das, obwohl das Problem bereits seit den Anfängen der Mähroboter existiert.

Die meisten Modelle lassen einen Abstand von rund 10 Zentimetern zum Rand. Zusammen mit ein wenig Sicherheitsabstand reichen die üblicherweise in deutschen Gärten verbauten Randsteine mit einer Breite von sechs oder acht Zentimetern nicht aus. Normale Mähroboter erwischen die Grashalme am Rand daher nicht, so dass man alle paar Wochen noch mal manuell nachschneiden muss.

Der Kantentrimmer der neuen Ecovacs-Modelle löst dieses Problem und macht dabei einen richtig guten Job. Hier seht ihr den Roboter bei einer Fahrt am Zaun, über die gesamte Länge des Gartens sind dort keine hohen Grasbüschel mehr zu sehen.

Zum Vergleich: An einer anderen Stelle im Garten habe ich neben einer Lampe nicht genau genug kartiert, hier hat sich über den gleichen Zeitraum schon fast ein kleiner Urwald gebildet.

Auch an ein paar anderen Stellen waren die von mir gesetzten Grenzen nicht ganz perfekt. Hier habe ich am Wochenende noch einmal nachgebessert, was absolut kein Problem darstellt. Man kann in der Ecovacs-App eine neue Mähfläche hinzufügen, fährt die betreffenden Stellen noch einmal ordentlich ab, und speichert den neuen Bereich dann. Die App erkennt automatisch, dass der neue Bereich zur Mähfläche gehört, und passt die vorhandene Karte entsprechend an.

Etwas umständlicher Zeitplan und Trimmer-Lautstärke

Eine Sache ist nicht ganz perfekt gelöst. Im Zeitplan müssen zwei getrennte Aufgaben erstellt werden: Einmal zum Mähen der Fläche und dann separat zum Kantenschneiden. Es ist nicht möglich, eine komplette Aufgabe zu erstellen, in der beides erledigt wird. Am Ende erstellt man den Zeitplan aber ja nur ein einziges Mal, daher ist das nicht unbedingt ein großes Thema. Man muss halt nur daran denken, noch das Kantenschneiden manuell in den Zeitplan aufzunehmen.

Der einzige Nachteil des Trimmers: Er ist so laut, wie so ein Trimmer mit einem rotierenden Draht nun mal ist. Man sollte diese Aufgabe also vielleicht nicht unbedingt zwischen 12 und 15 Uhr starten, wenn einem das Verhältnis zu den Nachbarn wichtig ist. Hier im Garten mit einigen Wegen und zusätzlichen Beeten dauert das Kantenschneiden knapp 30 Minuten.

Das Ergebnis kann sich am Ende des Tages aber definitiv sehen lassen. Der Goat O1200 LiDAR Pro für 999 Euro, der Goat A1600 LiDAR Pro für 1.499 Euro und auch der Goat A3000 LiDAR Pro für 2.299 Euro lösen ein Problem, das Mähroboter in den vergangenen Jahren definitiv hatten. Aber für welches Modell sollte man sich am Ende entscheiden?

Goat O1200 LiDAR Pro oder Goat A1600 LiDAR Pro?

Der größere Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro arbeitet mit zwei Mähwerken.

Ich habe ja diese beiden Modelle getestet und prinzipiell sind sie technisch identisch. Die maximalen Quadratmeter sind ja bereits im Produktnamen genannt, so große Gärten dürften aber wohl nur die wenigsten von uns haben. In meinem Testgarten sind es rund 370 Quadratmeter Fläche, die gemäht werden muss.

Prinzipiell ist hier der Goat O1200 LiDAR Pro ausreichend dimensioniert und preislich natürlich deutlich attraktiver.

Der große Vorteil des 500 Euro teureren Goat A1600 LiDAR Pro: Er arbeitet deutlich schneller. Die 370 Quadratmeter Rasenfläche schafft er in ziemlich genau der Hälfte der Zeit. Mit dem Doppelklingensystem und zwei Mähwerken hat er eine deutlich größere Schnittbreite (33 statt 22 Zentimeter). Außerdem kann er in der Basisstation dank höherer Spannung deutlich schneller aufgeladen werden.

Entscheidend ist aus meiner Sicht am Ende eine ganz andere Tatsache. Nämlich der bei beiden Modellen integrierte Kantentrimmer, der in der Praxis definitiv überzeugt hat.


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