Der Smart-Home-Ausstatter Proscenic bietet nicht nur smarte Luftreiniger und vergleichsweise günstige Saugroboter mit Nasswischfunktion an, darüber hinaus offeriert der auch in Deutschland aktive Händler mehrere Küchengeräte mit App-Steuerung, darunter vier unterschiedliche Heißluftfritteusen.

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5 Liter, ein Korb, Touchsteuerung

Wir haben uns die T22 mit einfachem Korb, einem Volumen von fünf Litern und einer integrierten App-Anbindung angeschaut und nach den fehlgeschlagenen Versuchen mit dem Wettbewerber von Cosori nun ein Modell ausfindig gemacht, das sich auch von unterwegs aus einschalten lässt und so bei der flexiblen Zubereitung bereits vorbereiteter Mahlzeiten behilflich ist.

Kurz zur Produktkategorie als solcher, solltet ihr bisher noch keine Erfahrungen mit den hierzulande erst seit kurzem beliebten Heißluftfritteusen gesammelt haben: Obwohl die Kategoriebezeichnung anderes vermuten lässt, sind die Küchengeräte nicht mit klassischen Fritteusen, sondern am ehesten mit kleinen Umluftbacköfen vergleichbar.

Die Touch-Bedienelemente: Funktional aber staubanfällig

In diesen lässt sich Gemüse garen, Pizza vom Vortag aufwärmen, Pommes Frites und Fleisch zubereiten. Der Vorteil: wegen des kleinen Volumens arbeiten die kompakten Heißluftfritteusen deutlich schneller als der reguläre Durchschnittsbackofen und bringen im Fall der T22 direkt auch eine funktionale App-Anbindung mit.

Richtig viel Steuern lässt sich sowohl auf dem Gerät als auch über die begleitende Anwendung zwar nicht wirklich etwas, die wichtigen Einstellungen können hier aber problemlos vorgenommen werden. Konfigurierbar sind die gewünschte Temperatur sowie die Garzeiten, zudem verfügt die T22 über eine optionale Warmhalte-Funktion, die bei Bedarf zugeschaltet werden kann. Für reproduzierbare Ergebnisse sorgt eine Vorheiz-Option.

Fernstart möglich

Die App-Anbindung gestattet den Fernzugriff auf die T22 und ermöglicht es so, das Gerät auch von unterwegs, aus dem 5G-Netz heraus einzuschalten. Eine Funktion, die dem im vergangenen August vorgestellten Cosori Dual Blaze leider fehlte. Hier musste man den Zubereitungsstart stets auch über einen Taster direkt am Gerät bestätigen, was die App-Anbindung des Cosori-Modells eigentlich so gut wie überflüssig machte.

Fernstart auch aus dem LTE-Netz heraus möglich

Dem gegenüber kann man die T22 schon vormittags mit den vorbereiteten Zutaten des Abendessens befüllen und diese dann, sobald feststeht, wann genau Feierabend gemacht werden kann, beziehungsweise mit welcher Verspätung der Pendlerzug den Heimatbahnhof diesmal erreichen wird, von unterwegs aus starten. Mit etwas schlauem Timing kommt man so direkt zu einem fertigen Gericht nach Hause, dessen Reisbeilage im besten Fall ebenfalls von unterwegs aus gekocht wurde.

Zum Gerät selbst gibt es wenig anzumerken: mit seinem offiziellen Listenpreis von 199 Euro (der Straßenpreis liegt bei 79 Euro) liegt der T22 auf dem Niveau des Air Fryers von Cosori, bewirbt sich als besonders geräuscharm (48 dB) und unter Verweis auf seine hohe Luftzirkulationsgeschwindigkeit als extrem kocheffizient. Eine “Schütteln”-Erinnerung kann auf Wunsch an das Wenden von Speisen erinnern. Die App verfügt über eine Rezept-Funktion, diese lässt sich jedoch getrost ignorieren, ohne dabei kulinarische Highlights zu verpassen.

„Rezepte“: Vorhanden aber eher unattraktiv

Der Proscenic T22 macht weder einen besonders wertigen Eindruck, vermittelt aber auch nicht das Gefühl gleich auseinander zu fallen. Ein typischer Küchenhelfer wenn man so will. Kritik üben wir am Hochglanzgehäuse, das dazu neigt, Fingerabdrücke und Fussel anzuziehen, dafür jedoch vor den typischen Küchenverschmutzungen besser gewappnet ist als klassisch weiße Counter-Ware.

Viele Tasten, zwei Parameter: Zeit und Hitze

Auf der Oberseite des T22 sind zahlreiche Tasten eingelassen, die eine berührungsempfindliche Steuerung des Gerätes ermöglichen, ihrerseits aber auch nicht viel mehr machen, als zwischen vorkonfigurierten Garzeiten und Temperaturen hin und her zu wechseln. Genau dies ist auch mit den vier Tasten links und rechts neben dem Display möglich. Hier lassen sich Wunschtemperatur und Zeiten einstellen. Mehr braucht man eigentlich nicht.

Wir waren auf der Suche nach einem Air Fryer mit App und Fernstart, die T22 liefert genau dies. Auf Amazon wird die T22 für 99 Euro angeboten, wir haben den Air Fryer in der deutschen Geekbuying geordert, dort werden nur 79 Euro fällig.

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