In der kommenden Woche geht mit Wero ein von der European Payments Initiative (EPI) koordiniertes Handy-Bezahlsystem an den Start, das als Alternative zu PayPal positioniert wird. In Deutschland sind beim Start unter anderem die Deutsche Bank, die Volks- und Raiffeisenbanken und die Sparkassen mit von der Partie. Letztere zeigen uns jetzt auch ein wenig detaillierter, wie das Ganze funktioniert.

Bilder: Nord-Ost-Sparkasse

Die App der Sparkassen ist schon seit einiger Zeit für Wero vorbereitet. Sobald das System offiziell gestartet ist – das ist voraussichtlich am 2. Juli der Fall – muss man Wero zunächst über die App aktivieren. Dies ist entweder über das persönliche Profil oder über die Funktion „Geld senden“ möglich. Falls man über mehrere Konten bei der Sparkasse verfügt, kann Wero gezielt mit einzelnen davon verknüpfen – allerdings werden hier nur Girokonten akzeptiert.

Face ID oder Touch ID zur Freigabe

Im Rahmen der Aktivierung wird auch überprüft, ob Face ID oder Touch ID (je nach iPhone-Modell) aktiviert sind. Diese Funktion wird für die Nutzung von Wero benötigt. Ebenso muss die persönliche Handynummer hinterlegt werden, diese dient im Zusammenhang mit Wero-Transaktionen als Benutzername und wird auch zur Identifikation von Zahlungsempfängern verwendet.

Der Geldversand mithilfe von Wero ist mit PayPal vergleichbar. Über die Taste „Geld senden“ kann man künftig auch die Option „Wero – Handy zu Handy“ nutzen und den Zahlungsempfänger aus einer persönliche Kontaktliste oder per Handynummer oder E-Mail-Adresse bestimmen. Anschließend gibt man den gewünschten Geldbetrag ein und kann die Zahlung, wenn gewünscht, um eine Nachricht ergänzen.

Man muss sich auf eine Bank festlegen

Wero lässt sich auch mit mehreren Konten verknüpfen. Dann muss man bei Zahlungen allerdings jedes mal angeben, von welchem Konto der Geldbetrag abgehen soll. Die Konten müssen zudem alle bei der gleichen Bank sein. Es ist generell nicht möglich, seine Handynummer für die Nutzung von Wero mit unterschiedlichen Banken zu verknüpfen.

Danke Aslan

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