Was nach Freigabe der diesjährigen iPhone-Rezensionen ganz besonders auffällt: Im Mittelpunkt fast aller Besprechungen stehen die Foto-Funktionen der neuen Geräte-Modelle.

Austin Mann mit dem iPhone 16 Pro

Dies gilt natürlich auch für die jährliche Geräte-Besprechung des Fotografen Austin Mann, der die Kamera des neuen iPhones in diesem Jahr ausgiebig getestet hat. Mann legte dafür über 1.000 Kilometer in Kenia zurück und machte mehr als 10.000 Fotos mit dem iPhone 16 Pro, um dessen neue Funktionen auf die Probe zu stellen.

Im Fokus des Tests standen die verbesserte Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 48 Megapixeln, der neue „Camera Control“-Button und die optimierte Audioaufnahme.

Höhere Auflösung und mehr Kontrolle

Besonders die Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 48 Megapixeln hat Mann überzeugt. Diese höhere Auflösung erlaubt es, weitläufige Landschaften und intime Nahaufnahmen mit hoher Detailtreue festzuhalten. Das verbesserte Sensorformat bietet Fotografen eine deutlich bessere Bildqualität als die vorherige 12-Megapixel-Version.

Der neue „Camera Control“-Button hält offenbar sein Versprechen, ermöglicht es die Kamera besonders schnell zu starten und ist auch mit Handschuhen bedienbar. Mann schätzte diese zusätzliche Steuerungsmöglichkeit, vor allem in dynamischen Situationen wie Helikopterflügen. Der Fotograf stellte jedoch auch fest, dass es gelegentlich zu versehentlichen Änderungen an den Einstellungen kam.

Neue Video- und Audiofunktionen

Auch die neuen Videofunktionen des iPhone 16 Pro konnten Mann überzeugen. Videos können nun in 4K bei 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, was besonders für extreme Zeitlupenaufnahmen geeignet ist. Die verbesserten Audiofunktionen reduzieren Windgeräusche effektiv, was besonders für Aufnahmen in der Natur hilfreich ist.

Mit den neuen „Photographic Styles“ können Nutzer die Bildästhetik individuell anpassen. Die verschiedenen Stiloptionen erhalten dabei die Hauttöne besonders gut, was Mann als eine wertvolle Erweiterung für Fotografen sieht, die ihren persönlichen Stil direkt beim Fotografieren einbringen möchten.

Foto-Nachbearbeitung recht aggressiv

Kritik an den Foto-Funktionen übt das US-Magazin The Verge, das die standardmäßige Nachbearbeitung der Bilder durch das iPhone-Betriebssystem als aggressivste bislang bewertet.

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