Mit der Sicherheitskamera eufyCam S3 Pro hat die Anker-Tochter eufy von heute an ein neues Premiumgerät für die Überwachung von Außenbereichen im Programm. Die Kamera kommt mit einer beeindruckenden Nachtsichtfunktion und lässt sich bei entsprechender Anbindung komplett solarbetrieben betreiben. Zudem hat eufy mit der S3 Pro nach langer Pause wieder ein neues Kameramodell im Programm, das sich mit Apple Home verwenden lässt. Diese Anbindung läuft über die in den verschiedenen von eufy angebotenen Starterpacks enthaltene HomeBase.

Wir haben die eufyCam S3 Pro schon seit ein paar Tagen in Verwendung und liefern einen ausführlichen Review nach. Der erste Eindruck kann sich aber durchaus sehen lassen. Insbesondere die Bildqualität wurde gegenüber dem Vorgänger S3 maßgeblich verbessert. Die Aufnahmen sind sowohl bei Tageslicht kontrastreicher und schärfer. Die neue Nachtsichtfunktion wird dem Werbespruch des Herstellers gerecht und macht tatsächlich die Nacht zum Tag, indem sie den Erfassungsbereich hell ausgeleuchtet und in Farbe zeigt, ohne hierfür separate LED-Scheinwerfer zu benötigen, wie es bei den für einen festen Stromanschluss vorgesehenen eufy-Modellen E340 oder S100 der Fall ist.

Vorn die neue eufyCam S3 Pro, dahinter der Vorgänger S3

Die eufyCam S3 Pro ist ein Stück weit größer als das Vorgängermodell und dementsprechend an ihrer Oberseite mit einem größeren, aber auch technisch verbesserten Solarpanel ausgestattet. Dem Hersteller zufolge genügt bereits eine Stunde Sonnenlicht pro Tag, um die Kamera dauerhaft von einer Steckdose unabhängig zu betreiben. Falls es der Montageort erfordert, kann man die Kamera um ein zusätzliches und mit einem vier Meter langen Ladekabel ausgestattetes Mini-Solarpanel erweitern. Der integrierte Akku lässt sich ansonsten auch jederzeit über USB-C nachladen.

Lokaler Speicher und kein Abo

Der komplette Funktionsumfang der eufyCam S3 Pro steht über die App des Herstellers zur Verfügung. Die Kamera kommt dabei komplett ohne irgendwelche Abonnements aus, sondern verfügt über eine lokale Speicheroption, die sich durch eine in die HomeBase eingesetzte SSD oder Festplatte erweitern lässt. Zudem kann man auch ein vorhandenes NAS-Gerät als Speicherziel konfigurieren.

Die in die HomeBase integrierte Recheneinheit übernimmt auch erweiterte Funktionen wie die Erkennung von Personen, Fahrzeugen oder Haustieren.

Die Kamera selbst lässt sich umfangreich konfigurieren, dabei stehen diverse Optionen zur Bewegungserkennung zur Verfügung, die über ein Standard-PIR-Modul hinaus auch auf einem zusätzlich integrierten Radarsensor basieren.

HomeKit systembedingt mit Einschränkungen

Bei Verwendung der Kamera in HomeKit ist man auf den von Apple für sein Smarthome-System vorgegebenen Funktionsumfang beschränkt. Dies betrifft auch die angezeigte Auflösung. Während HomeKit beziehungsweise HomeKit Secure Video weiterhin nur maximal 1080p unterstützt, kann man mithilfe der eufy-App von der vollen 4K-Auflösung der Kameraoptik profitieren.

Dei eufyCam S3 Pro ist in verschiedenen Starterpaketen erhältlich. Das Set mit zwei Kameras, der HomeBase und einem zusätzlichen Solarpanel wird für 649 Euro angeboten. Zusätzliche Kameras lasse sich auch einzeln zum Preis von 279 Euro nachkaufen.

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