Der Beitrag KI-Infrastruktur „Stargate“: Ist OpenAI der große Nutznießer? von Fabian Peters erschien zuerst auf BASIC thinking. Über unseren Newsletter bleibst du immer aktuell.

In den USA sollen rund 500 Milliarden US-Dollar in das KI-Projekt „Stargate“ fließen. Ziel ist der Aufbau einer Infrastruktur, die dem Land die Führungsrolle im KI-Bereich bescheren soll. Insidern zufolge kommt das Vorhaben jedoch weniger den USA zugute, sondern vielmehr OpenAI. 

Eine Infrastruktur, die 100.000 Jobs schaffen und den USA die Vorreiterrolle in der KI-Branche sichern soll: Mit viel Rummel und Tamtam hat US-Präsident Donald Trump zu Beginn seiner zweiten Amtszeit das KI-Projekt „Stargate“ angekündigt. Rund 500 Milliarden US-Dollar sollen in Form eines Joint Ventures vor allem in den Bau gigantischer Rechenzentren fließen.

„Stargate“: Profitiert letztlich vor allem OpenAI?

An der Spitze des Gemeinschaftsprojekts „Stargate“ stehen ChatGPT-Entwickler OpenAI, der japanische Technologiekonzern Softbank sowie Soft- und Hardwarehersteller Oracle. Der KI-Fonds MGX aus den Vereinigten Arabischen Emiraten soll als vierter Investor beteiligt sein. Die Chipherseteller ARM und Nvidia könnten die nötige Hardware liefern.

Die Investoren sollen den Löwenanteil des 500 Milliarden-Dollar-Projekts tragen. Laut Donald Trump garantiere die US-Regierung derweil Energiesicherheit, eine geringschwellige Regulierung und dass Urheberrechtsfragen geklärt werden. Doch die konkrete Finanzierung des Projekts ist bislang nicht geklärt.

Laut einem Bericht der Financial Times (Paywall) soll das Projekt jedoch weniger dem Aufbau einer allgemeinen KI-Infrastruktur für US-Firmen und den USA dienen, sondern vor allem OpenAI. Insidern zufolge würde die US-Regierung sich demnach nicht an der Finanzierung beteiligen.

Umsetzung und Finanzierung stehen in den Sternen

Von Donald Trump hieß es bislang, dass zunächst Investitionen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar geplant seien. Dem Vernehmen nach wollen OpenAI und Softbank dazu jeweils 19 Milliarden US-Dollar beitragen. Wie die übrigen 62 Milliarden für die Anfangssumme zusammenkommen sollen, ist noch unklar.

Spekulationen zufolge sollen sich weitere Investoren an Stargate beteiligen, um das Projekt zu finanzieren. OpenAI erklärte bei der Ankündigung, das Projekt werde „die Führungsrolle der USA in der KI sichern, Hunderttausende von Arbeitsplätzen in den USA schaffen und der ganzen Welt enorme wirtschaftliche Vorteile bringen.“

Wie die Financial Times nun jedoch berichtet, sind nach der öffentlichkeitswirksamen Ankündigung weder die Struktur noch die Finanzierung des Projekts geklärt. Die an Stargate beteiligten Unternehmen wollten sich bislang nicht zu den Berichten äußern.

Auch interessant: 

Hype um China-KI: Kann DeepSeek ChatGPT das Wasser reichen?
„Free Our Feeds“: Neue Initiative soll soziale Medien vor Milliardären schützen
Betrug bei Twitter-Übernahme? US-Börsenaufsicht verklagt Elon Musk
Strom- und Wasserverbrauch: Die Auswirkungen von KI auf die Umwelt

Der Beitrag KI-Infrastruktur „Stargate“: Ist OpenAI der große Nutznießer? von Fabian Peters erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard.

Blog

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *