In diesem Jahr habe ich zahlreiche Smart Home Gadgets genauer unter die Lupe genommen, doch nur die wenigsten davon haben einen festen Platz in meinem Alltag erhalten. Den größten Einfluss hatte dabei wohl die Philips Hue Secure Video Doorbell (Amazon-Link). Heute möchte ich euch erklären, was mir daran so gut gefällt.
Vorweg muss natürlich erwähnt werden, dass euch diese smarte Türklingel nur dann etwas bringt, wenn ihr bei euch im Haus auch das smarte Licht von Philips Hue installiert habt. Ansonsten gibt es zahlreiche andere Türklingeln, wobei von denen auch keine eierlegende Wollmilchsau mit dabei ist. Für mich persönlich kommt die Philips Hue Secure Video Doorbell ziemlich nah dran.
Hier kann die Philips Hue Secure Video Doorbell punkten
Der größte Pluspunkt der Türklingel von Philips Hue ist die Integration in das smarte Lichtsystem. Bei der Türklingel sind das vor allem zwei Punkte. Zunächst einmal kann man den Sensor in der Klingel als Bewegungsmelder nutzen und so beispielsweise automatisch das Licht an der Haustür und im Flur einschalten, wenn sich jemand der Tür nähert.
Der zweite Pluspunkt ist der Lichtalarm, der in der Hue-App super einfach eingerichtet werden kann. Klingelt jemand an der Tür, können von euch gewählte Lampen drei bis 10 Mal blinken. Das ist vor allem in den Abendstunden praktisch, wenn man aufgrund schlafender Kinder die Lautstärke des Gongs reduziert oder möglicherweise ganz ausgeschaltet hat.
Auch die Geschwindigkeit der Philips Hue Secure Video Doorbell kann sich absolut sehen lassen. Die Verbindung zwischen dem Klingelknopf, der Hue Bridge und einem Hue Secure Gong erfolgt via Zigbee und muss keine Umwege über das WLAN oder gar die Cloud nehmen. Drückt draußen jemand auf den Knopf, werden Gong und Lichtalarm sofort aktiviert. Auch der Live-Stream in der Hue-App oder an einem via Amazon Alexa oder Google Home angeschlossenen Display steht innerhalb von 2 bis 3 Sekunden. Da konnte die von mir zuvor genutzte Türklingel von Eufy bei weitem nicht mithalten, hier musste man zum Teil 10 Sekunden warten.
Dafür bietet Eufy eine lokale Aufzeichnung, die es bei Philips Hue leider nicht gibt. Dafür werden die Ereignisse der letzten 24 Stunden kostenlos in der Cloud gespeichert – im Fall der Fälle kann man die Videos so rechtzeitig sichern. Das ist im Smart Home Business auch keine Selbstverständlichkeit.
Es gibt aber auch einige negative Punkte
Leider muss man für einige Funktionen dann doch das große Cloud-Paket für 3,99 Euro im Monat oder 39,99 Euro im Jahr buchen. Dann gibt es neben 30 Tagen Video-Speicherung in der Cloud auch Features wie KI-unterstützte Erkennung von Personen, Tieren, Fahrzeugen und Paketen, Aktivitätszonen und vor allen Dingen auch Datenschutzzonen.
Vor der Installation müsst ihr zudem überprüfen, ob euer Klingeltrafo genügend Saft liefert. 12 Volt werden benötigt, die Kamera hat keinen eigenen Akku. Zudem wird der vorhandene klassische Gong außer Kraft gesetzt, ihr benötigt also auf jeden Fall einen (oder wenn ihr wollt mehrere) Hue Secure Gongs. Diese können dann frei im Haus platziert werden und bieten unterschiedliche Klingeltöne und können leise geschaltet werden.
Die wichtigsten Punkte rund um die Philips Hue Secure Video Doorbell habe ich im folgenden Video für euch zusammengefasst, das bereits im Oktober auf unserem YouTube-Kanal erschienen ist:
Im Bundle mit dem Hue Secure Gong bekommt ihr die smarte Türklingel von Philips Hue derzeit für 194,99 Euro. Ein paar Euro weniger waren auch schon drin.
Zudem ist die Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen. Auf der Todo-Liste von Philips Hue stehen unter anderem eine Anbindung an Apple Home und auch eine Funktion zum Abspielen von Audio-Botschaften, wie etwa „bitte legen Sie das Paket vor der Tür ab“.
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