Mit dem NotePin S bringt das US-Unternehmen Plaud eine weiterentwickelte Version seines tragbaren Aufnahmegeräts auf den Markt. Das Produkt richtet sich an Anwender, die Gespräche im beruflichen und privaten Alltag zuverlässig festhalten möchten, ohne währenddessen aktiv mitschreiben zu müssen.
Der Fokus liegt auf persönlicher Nutzung bei Treffen, Interviews, Meetings oder spontanen Team-Gesprächen.
Verbesserte Bedienung und flexible Nutzung
Der Plaud NotePin S bleibt ein kompaktes und unauffälliges Gerät, das sich auf unterschiedliche Weise tragen lässt. Nutzer können ihn als Pin an der Kleidung befestigen, als Clip nutzen oder an einer Kette beziehungsweise einem Armband tragen. Damit ist das Gerät so ausgelegt, dass es im Alltag kaum auffällt und dennoch jederzeit einsatzbereit ist.
Eine zentrale Neuerung ist die sogenannte Highlight-Taste. Mit einem kurzen Tastendruck lassen sich während eines Gesprächs wichtige Stellen markieren. Diese Markierungen dienen später als Orientierung für die automatische Auswertung. Die zugehörige Plaud-App erkennt dadurch, welche Passagen für den Nutzer relevant sind, und gewichtet diese bei der Zusammenfassung entsprechend stärker.
Technische Daten und Akkulaufzeit
Der Plaud NotePin S ist mit einem 320-mAh-Akku ausgestattet. Dieser ermöglicht laut Hersteller bis zu 20 Stunden kontinuierliche Audioaufnahme sowie eine Standby-Zeit von bis zu 40 Tagen. Der interne Speicher umfasst 64 GB und bietet damit Platz für zahlreiche Gesprächsaufzeichnungen, ohne dass eine permanente Synchronisation erforderlich ist. Eine physische, taktil ausgeführte Taste erlaubt die Bedienung auch ohne Blickkontakt zum Gerät.
Die integrierten Mikrofone sind für eine Audioaufnahme aus bis zu drei Metern Entfernung ausgelegt. Mit einem Gewicht von 17,4 Gramm ohne magnetischen Pin bleibt der NotePin S leicht und unauffällig. Die Abmessungen betragen 51 x 21 x 11 Millimeter, womit das Gerät kompakt genug ist, um dauerhaft getragen zu werden, ohne im Alltag zu stören.
Automatische Auswertung statt Mitschrift
Nach der Aufzeichnung werden die Gespräche mit Hilfe einer KI-basierten Analyse in strukturierte Notizen überführt. Ziel ist es, aus längeren Unterhaltungen kompakte Übersichten zu erstellen, die Kernaussagen, Entscheidungen und nächste Schritte abbilden. Der NotePin S soll so vor allem die Nachbereitung erleichtern und verhindern, dass Inhalte aus Gesprächen verloren gehen.
Plaud positioniert das Gerät als Unterstützung für Situationen, in denen Aufmerksamkeit und aktives Zuhören im Vordergrund stehen. Der technische Aufwand bleibt im Hintergrund, während die Ergebnisse später digital abrufbar sind.
Der NotePin S ist ab sofort für 179 Euro erhältlich und ergänzt das bestehende Angebot des Herstellers um ein weiter verfeinertes mobiles Werkzeug zur Gesprächsdokumentation.
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