Durch Werbung auf Social Media bin ich heute auf ein interessantes Kickstarter-Projekt aufmerksam geworden, bei dem es mir tatsächlich in den Fingern gekitzelt hat. Und was soll ich sagen? Ich zähle mittlerweile zu den rund 7.000 Unterstützern von Picpak. Aber worum geht es bei diesem kleinen Gadget überhaupt?
Picpak ist ein kleiner E-Ink-Bilderrahmen, der in seiner Form schon fast an ein Polaroid-Foto erinnert. Zu den Highlights zählen das ultra-dünne Design mit einer Dicke von nur 6 Millimetern und die Akkulaufzeit von mehr als einem Jahr. Zudem ist ein Bewegungssensor eingebaut, der zusätzliche Funktionen ermöglicht. Aber immer der Reihe nach…
Im Mittelpunkt des Gadgets steht ein E-Ink-Display mit einer Größe von 4,2 Zoll. Die Auflösung beträgt 400 x 300 Pixel, was natürlich nicht unbedingt atemberaubend ist. Picpak bietet sicherlich keine gestochen scharfen Bilder wie ein Retina-Display, zumal auch deutlich weniger Farben dargestellt werden. Dafür verbraucht es aber eben kaum Strom und kann überall platziert werden.
Die Entwickler haben nicht nur an einen kleinen Ständer gedacht, sondern Picpak auch Magnete verpasst. Damit könnt ihr den kleinen Bilderrahmen einfach neben der letzten Postkarte und dem Menü vom Lieferdienst am Kühlschrank platzieren. Besonders cool: Ein Bewegungssensor erkennt, wenn ihr den Kühlschrank öffnet, und der Bilderrahmen springt automatisch zum nächsten Foto.
Ungefähr 500 Bilder können direkt auf dem Picpak gespeichert werden. Die Übertragung erfolgt mit Hilfe einer App direkt per Bluetooth vom iPhone aus. Hier wird also kein Umweg über die Cloud genommen, was ebenfalls sehr positiv ist. Wie genau das funktioniert, könnt ihr im folgenden Video sehen.
Zusätzliche Funktionen per WLAN-Einbindung geplant
Zusätzlich zur Darstellung eurer Bilder soll der Picpak-Rahmen in den kommenden Monaten noch weitere Funktionen erhalten, bei denen das integrierte WLAN-Modul zum Einsatz kommt. Geplant sind unter anderem tägliche Memes oder Zitate, Notizen, Rezepte, Aktienkurse, News oder auch Gesundheitsdaten wie beispielsweise die absolvierten Schritte. Ob ich das alles brauche? Vermutlich eher nicht.
Die erste Ladung der Picpak-Rahmen soll noch in diesem Monat verschickt werden, der Rest dann im Februar – es geht also relativ zügig, da die Produktion schon läuft. Und auch preislich bewegen wir uns in einem interessanten Bereich: Ein Picpak kostet 49 US-Dollar, ich habe mich heute für ein 3er-Bundle für 109 US-Dollar entschieden. Der Versand nach Deutschland und die Steuern sind bereits inbegriffen, so dass das Bundle umgerechnet rund 93 Euro kostet. Die Kampagne bei Kickstarter läuft noch bis Ende des Monats.
Sobald ich den Picpak-Rahmen selbst ausprobieren konnte, melde ich mich auf jeden Fall noch einmal mit Eindrücken bei euch. In Sachen Bildqualität erwarte ich keine Wunder, die Idee fasziniert mich aber dennoch.
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