Nutzer des neuen Kreativabonnements Apple Creator Studio stoßen auf eine Einschränkung, die im Alltag schnell relevant wird. Trotz aktivem Abonnement versieht Apple bestimmte Premiuminhalte mit Wasserzeichen, sobald diese außerhalb der zum Bundle gehörenden Apps genutzt werden.

Sobald Premiuminhalte in andere Apps eingefügt werden, setzt Apple ein Wasserzeichen

Betroffen sind etwa die Bilder aus den neu eingeführten Bildbibliotheken von Pages, Numbers und Keynote, die ausschließlich im Rahmen des Abos verfügbar sind.

Wasserzeichen beim App-Wechsel

Das Verhalten lässt sich leicht nachvollziehen: Wird in Pages ein Bild aus der integrierten Premium-Bibliothek eingefügt und anschließend in eine andere Anwendung kopiert, erscheint dort automatisch ein Wasserzeichen. Dies betrifft auch Apples eigene Apps wie Notizen. Bereits beim kurzfristigen Ablegen oder Weiterbearbeiten der Grafiken werden diese durch die Wasserzeichen nicht nur als Premiuminhalte sichtbar sondern auch unbrauchbar gemacht.

Problematisch ist nämlich, dass das Wasserzeichen dauerhaft erhalten bleibt. Wird das Bild später erneut in Pages eingefügt, verschwindet die Markierung nicht. Damit wird es faktisch unmöglich, Premium-Grafiken vorübergehend in Drittanbieter-Apps zu bearbeiten, zu sammeln oder zwischenzuspeichern, ohne das Dokument dauerhaft zu beeinträchtigen.

Harte Einschränkungen bei Premiuminhalten

Apple hatte Apple Creator Studio gestern offiziell gestartet und dabei neben Profi-Anwendungen wie Final Cut Pro und Logic Pro auch angepasste Versionen der iWork-Apps eingeführt. Pages, Numbers und Keynote liegen nun in Creator-Studio-Varianten vor, die zusätzliche Vorlagen, Bilder und KI-gestützte Funktionen bieten. Die klassische Nutzung der Applikationen bleibt kostenfrei, während ausgewählte Inhalte an das Abonnement gebunden sind.

Die nun beobachteten Wasserzeichen zeigen, wie strikt Apple diese Trennung umsetzt. Während das Abo den Zugriff auf Premiuminhalte erlaubt, bleibt deren Verwendung klar auf das Apple-Ökosystem begrenzt. Arbeitsabläufe, bei denen Grafiken appübergreifend gesammelt, bearbeitet oder vorbereitet werden, lassen sich mit diesen Inhalten kaum umsetzen. Für Anwender, die Pages und Co. als Teil größerer Workflows nutzen, stellt dies eine spürbare Einschränkung dar.

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