Apple arbeitet offenbar intensiv an seinem ersten faltbaren iPhone, und dabei soll ausgerechnet die Akkulaufzeit eine der größten Stärken werden. Laut einem neuen Leak könnte das Gerät den größten Akku tragen, den Apple je in ein iPhone eingebaut hat, während aktuelle Modelle deutlich darunterliegen.
iPhone Fold: Akku mit über 5.500 mAh?
Der bekannte Weibo-Leaker „Fixed Focus Digital“ berichtet, dass Apple für das iPhone Fold einen Akku mit mehr als 5.500 mAh testet, was einen neuen internen Rekord darstellen würde. Zum Vergleich bringt das iPhone 17 Pro Max aktuell 5.088 mAh mit, während kein anderes iPhone bislang diese Marke überschreiten konnte.
Konkurrenz deutlich abgeschlagen
Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt, wie ambitioniert Apples Ansatz ist, denn aktuelle Foldables liegen spürbar darunter. So kommt das Google Pixel 10 Pro Fold lediglich auf 5.015 mAh, während Samsungs Galaxy Z Fold 7 sogar nur 4.400 mAh bietet.
Damit würde Apple nicht nur aufschließen, sondern den Markt der faltbaren Smartphones direkt anführen, weil kein anderes Foldable derzeit an diese Akkugröße heranreicht.
Fokus auf Effizienz statt nur Größe
Bereits im vergangenen Jahr deuteten weitere Leaks in dieselbe Richtung, denn der bekannte Insider „yeux1122“ sprach von Tests mit Akkus zwischen 5.400 und 5.800 mAh. Gleichzeitig hieß es, Apple optimiere gezielt die Energieeffizienz, während interne Komponenten verschlankt und neu angeordnet würden.
Auch Apple-Analyst Ming-Chi Kuo bestätigte diesen Kurs, denn er geht davon aus, dass Apple auf hochmoderne, besonders dichte Akku-Zellen setzt, um eine überdurchschnittliche Laufzeit zu erzielen.
Zusammengefasst deutet vieles darauf hin, dass Apple beim ersten Fold-iPhone keine Kompromisse eingehen will, sondern gezielt ein zentrales Problem vieler Foldables löst. Sollte der Akku tatsächlich über 5.500 mAh liegen, könnte Apple nicht nur technisch, sondern auch strategisch ein starkes Zeichen setzen.
Foto: MacRumors.
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