Bei der Telekom sind von heute an die neuen MagentaMobil-Tarife gültig. Wir haben die Umstellung bereits angekündigt: Für die Nutzung im Ausland gibt es mehr Datenvolumen, die PlusKarten-Option wird allerdings teurer. Ob dies als Verbesserung oder Verschlechterung wahrgenommen wird, hängt davon ab, wie die Verträge im Einzelnen genutzt werden.
Mehr Datenvolumen im Ausland
Die Telekom hat die Umstellung mit dem Slogan „Sorgenfrei in den Urlaub“ beworben. Damit wird dann auch gleich klar, dass hier vor allem Nutzer, die sich regelmäßig im Ausland aufhalten, Verbesserungen erwarten dürfen. Aufenthalte in Mitgliedstaaten der EU inklusive ausgewählter Länder wie Großbritannien und der Schweiz waren dank der Umsetzung der Roaming-Vorgaben durch die Telekom auch zuvor schon kein Problem.
Mit der Neuauflage der MagentaMobil-Tarife haben fortan auch Nutzer Vorteile, die häufig in Länder außerhalb dieses Einzugsbereichs reisen. Insbesondere die Türkei und die USA werden in diesem Zusammenhang regelmäßig als Beispiele genannt. Hier stehen Mobilfunkkunden der Telekom nun abhängig von der Tarifvariante pro Jahr zwischen zwei und 50 GB Datenvolumen zur Verfügung, das auch in den Ländergruppen 2 und 3, also nahezu überall auf der Welt genutzt werden kann.
PlusKarten werden teurer
Bei den neuen PlusKarten hat die Telekom zwar ebenfalls mit Blick auf den Auslandseinsatz nachgebessert, wenn man diese jedoch hauptsächlich in Deutschland benutzt, stellt sich für viele Kunden eine Verschlechterung ein. Die Preise werden ab der zweiten Zusatzkarte von 9,95 Euro auf 14,95 Euro pro Monat erhöht und auch für die Bereitstellung zahlt man nun einmalig 5 Euro mehr.
Bestandskunden können vorhandene Zusatzkarten weiterhin zu den bisherigen Konditionen verwenden. Für weitere PlusKarten müssen nun aber auch diese Nutzer mehr bezahlen, unabhängig davon, ob der Hauptvertrag aktualisiert wurde oder nicht.
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