Als ich mir das Datenblatt des MacBook Neo angesehen habe, ist mir direkt aufgefallen, dass die beiden USB-C-Anschlüsse nicht gleich sind. Apple verbaut einmal USB 3 und einmal USB 2, sodass ein Port deutlich langsamer ist. Daraus resultiert, dass man den richtigen Anschluss nutzen muss, wenn man zum Beispiel ein externes Display anschließen möchte, da das nur über USB-C mit USB 3 funktioniert.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein zweiter USB-3-Port so viel teurer wäre. Das hätte die Bedienung und Handhabung deutlich vereinfacht. Dass kein MagSafe an Bord ist, kann man durchaus verkraften. Ich lade mein MacBook Pro ziemlich häufig über USB-C, da ich nicht immer mein MagSafe-Ladekabel zur Hand habe.
USB 2 überträgt Daten sehr langsam
Apple verbaut langsames USB 2.
Darüber hinaus ist auch der Datentransfer der beiden Anschlüsse unterschiedlich. Während USB 3 bis zu 10 GB/s bietet, schafft USB 2 nur 480 MB/s. Überträgt man Daten über den „falschen“ Anschluss, muss man deutlich mehr Zeit einplanen.
Allerdings erkennt macOS, wenn ein Display am USB-2-Anschluss angeschlossen wird, sodass eine Warnung erscheint, damit man das Display am „richtigen“ Port anschließt. Dieses Heckmeck hätte man sich sparen können, wenn Apple einfach zwei USB-C-Anschlüsse mit USB 3 verbaut hätte.
2026 noch USB-2-Geschwindigkeiten? Das ist selbst beim Billig-MacBook eine Zumutung.
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