Kurz vor dem Verkaufsstart der neuen Monitore von Apple haben erste Medien ihre Eindrücke veröffentlicht, während sowohl das Apple Studio Display als auch das Apple Studio Display XDR genauer unter die Lupe genommen wurden.

Studio Display bleibt größtenteils unverändert

Laut The Verge nutzt das normale Studio Display weiterhin das bekannte Panel des Vorgängers, während Apple vor allem bei Kamera, Lautsprechern und Anschlüssen nachgebessert hat. Die Helligkeit bleibt dabei unverändert und auch die reinen Bildqualität ist weiterhin gegeben.

Damit richtet sich das Display weiterhin an Nutzer Nutzerinnen, die ein hochwertiges Display für den Mac suchen, ohne gleich in die teuerste Kategorie zu wechseln.

Studio Display XDR ersetzt das Pro Display XDR

Deutlich spannender ist das neue Apple Studio Display XDR, denn dieses Modell ersetzt das frühere Apple Pro Display XDR. Dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung liefert der Monitor laut Testern ein sichtbar verbessertes Bild, während Texte und Fotos besonders scharf dargestellt werden.

Außerdem reduziert die Dimming-Technologie störende Lichtlecks deutlich, obwohl OLED-Displays weiterhin bessere Schwarztöne erreichen.

Extrem helles Display mit 120 Hz

Ein weiteres Highlight ist die maximale Helligkeit von bis zu 2.000 Nits, während der Bildschirm selbst bei normalem Sitzabstand sehr hell wirkt. Zudem unterstützt der Monitor eine Bildwiederholrate von 120 Hz, wodurch er besonders gut mit dem MacBook Pro harmoniert.

Der bekannte YouTuber Marques Brownlee bezeichnete den Monitor sogar als in „jeder Hinsicht besser“ als das frühere Pro Display XDR.

Gute Kamera und starke Lautsprecher

Neben der Bildqualität hat Apple auch andere Bereiche verbessert. Die integrierte 12-Megapixel-Kamera liefert laut Testern ein klares Bild für Videokonferenzen, während die Lautsprecher laut genug für Musik, Videos oder Calls sein sollen.

Zusätzlich integriert Apple einen weiteren Thunderbolt-Port, wodurch sich das Display flexibler mit anderen Geräten verbinden lässt.

Kritik an Design und OLED-Vergleich

Ganz ohne Kritik bleibt das Display jedoch nicht. Das Fotografie-Portal PetaPixel lobt zwar die hochwertige Verarbeitung, kritisiert jedoch das fest verbaute Stromkabel sowie relativ breite Displayränder. Zudem erreicht der Mini-LED-Monitor nicht ganz die Kontraste und Schwarztöne moderner OLED-Displays.

Konkurrenz bleibt begrenzt

Trotz dieser Kritik bleibt die Konkurrenz überschaubar, denn derzeit gibt es kaum Monitore mit 27 Zoll, 5K-Auflösung, Mini-LED-Technologie und 120-Hz-Bildrate. Als mögliche Alternative nennen Experten etwa den ASUS ProArt OLED Display, der jedoch eine andere Panel-Technologie nutzt.

Preise und Verfügbarkeit

Das Apple Studio Display kostet 1.699 Euro, während das Apple Studio Display XDR bei 3.499 Euro startet. Immerhin: Der Ständer ist mit dabei und muss nicht mehr separat gekauft werden. Wer ein entspiegeltes Nanotexturglas möchte, zahlt einen Aufpreis von 300 Euro.

Der Beitrag Reviews zum Studio Display: So gut schneiden Apples neue Monitore ab erschien zuerst auf appgefahren.de.

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