Mit dem heutigen Verkaufsstart des iPhone 17e erweitert Apple die iPhone-17-Familie um ein neues Einstiegsmodell ab 699 Euro. Technisch interessant ist dabei ein Detail, das sich erst beim Blick in die Spezifikationen zeigt.

Obwohl mehrere Geräte der aktuellen iPhone-Generation mit einer 48-Megapixel-Hauptkamera beworben werden, steckt hinter dieser Angabe nicht überall dieselbe Hardware.

Ein entscheidender Unterschied liegt in der Größe des Kamerasensors. Diese wird häufig als Bruch angegeben, etwa 1/1.56 Zoll oder 1/2.55 Zoll. Dabei gilt eine einfache Regel. Je kleiner der Nenner ist, desto größer ist der Sensor. Größere Sensoren können mehr Licht aufnehmen und liefern meist bessere Ergebnisse bei schwierigen Lichtverhältnissen.

iPhone 17e mit kleinerem Kamerasensor

Beim iPhone 17e verbaut Apple eine einzelne Hauptkamera mit 48 Megapixeln, f/1.6-Blende und einem 1/2.55-Zoll-Sensor. Die einzelnen Pixel sind 0,7 Mikrometer groß. Autofokus und optische Bildstabilisierung sind vorhanden, eine zweite Kamera auf der Rückseite gibt es jedoch nicht.


Das reguläre iPhone 17 arbeitet ebenfalls mit einer 48-Megapixel-Hauptkamera und derselben Blende, nutzt jedoch einen deutlich größeren 1/1.56-Zoll-Sensor. Auch die Pixel fallen mit 1,0 Mikrometer größer aus. Zusätzlich kommt hier ein Dual-Pixel-Autofokus und eine sensorbasierte Bildstabilisierung zum Einsatz.

Neben der Hauptkamera besitzt das iPhone 17 zudem eine zweite Kamera auf der Rückseite. Diese arbeitet mit 48 Megapixeln, deckt mit 13 Millimetern Brennweite den Ultraweitwinkelbereich ab und nutzt ebenfalls einen 1/2.55-Zoll-Sensor.

Gleiche Megapixel, unterschiedliche Technik

Der Unterschied bei der Sensorgröße fällt im Marketing kaum auf. Auf Apples Vergleichsseiten taucht bei mehreren Geräten lediglich der Hinweis auf eine 48-MP-Fusion-Kamera auf. Wer daraus schließt, dass die Hauptkamera über alle Modelle hinweg identisch ist, liegt jedoch falsch.

Tatsächlich unterscheidet sich die Kameraausstattung innerhalb der Serie deutlich. Neben der Anzahl der Objektive variieren auch Sensorgröße, Pixelgröße und Stabilisierung. Beim iPhone 17 Pro fällt der Sensor der Hauptkamera mit 1/1.28-Zoll noch größer aus als beim iPhone 17.

Wer die Modelle miteinander vergleicht, sollte daher nicht nur auf den Preis achten, sondern auch einen Blick in die technischen Details der Kamera werfen. Gerade zwischen 699 Euro für das iPhone 17e und rund 900 Euro für das iPhone 17 lohnt es sich, neben der Ausstattung auch die Unterschiede bei den verbauten Sensoren zu berücksichtigen.

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