Apple arbeitet weiterhin an seinem ersten faltbaren iPhone, allerdings soll das Gerät deutlich mehr sein als nur ein gewöhnliches Falt-Smartphone. Laut neuen Informationen kombiniert das kommende iPhone Fold nämlich Elemente des iPhone und des iPad. Dadurch entsteht ein Gerät, das sich im Alltag wie ein klassisches iPhone nutzen lässt, sich aber aufgeklappt eher wie ein kleines Tablet verhält.

Multitasking wie auf dem iPad

Wenn das iPhone Fold geöffnet wird, verändert sich die Benutzeroberfläche deutlich. Während aktuelle iPhones nur eingeschränktes Multitasking bieten, soll das neue Modell erstmals zwei Apps gleichzeitig anzeigen können.

Dadurch lassen sich Anwendungen nebeneinander öffnen, sodass Nutzer und Nutzerinnen beispielsweise gleichzeitig im Browser surfen und Nachrichten beantworten können. Viele Apps sollen zudem eine seitliche Navigationsleiste bekommen, wodurch die Bedienung stärker an das Layout eines iPad mini erinnert.

Display deutlich größer als bei normalen iPhones

Zusammengeklappt soll das Gerät zunächst wie ein gewöhnliches iPhone wirken. Sobald man es jedoch aufklappt, wächst das Display auf eine Größe, die eher an das iPad mini erinnert.

Apple setzt dabei auf ein breiteres Format mit einem Seitenverhältnis von etwa 4:3. Dadurch eignet sich der Bildschirm besonders gut für zwei Apps gleichzeitig, allerdings auch für Videos, Lesen oder Produktivität.

Kamera mit Kompromissen

Beim Kamerasystem muss Apple jedoch einige Abstriche machen, weil im Gehäuse eines faltbaren Smartphones weniger Platz vorhanden ist. Auf der Rückseite sollen daher nur zwei Kameras sitzen, während ein großes Triple-Kamerasystem wohl nicht möglich ist.

Die Frontkamera wird außerdem als Lochkamera ausgeführt. Ursprünglich testete Apple zwar eine Kamera unter dem Display, allerdings lieferte diese laut internen Tests keine zufriedenstellende Bildqualität.

Touch ID statt Face ID

Statt Face ID soll Apple auf einen Fingerabdrucksensor im Power-Button setzen. Trotzdem bleibt ein Teil der Funktionen der Dynamic Island erhalten, sodass Live-Aktivitäten und Benachrichtigungen weiterhin angezeigt werden können.

Preis könnte über 2.000 Euro liegen

Apple plant das faltbare Modell offenbar als absolutes Premium-Gerät. Deshalb soll der Preis laut aktuellen Informationen bei über 2.000 Euro liegen. Damit wäre das iPhone Fold das teuerste iPhone im Line-up des Jahres 2026.

Foto: MacRumors.

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