Die Art und Weise, wie Teams Ideen kreieren und weiterentwickeln, könnte sich in Zukunft stark verändern. Mit der neuen Funktion „Send to Miro“ wollen die Unternehmen reMarkable und Miro eine Lücke zwischen handschriftlicher Kreativität und digitaler Teamarbeit schließen. Ab sofort können Nutzer und Nutzerinnen von reMarkable-Tablets ihre handschriftlichen Notizen und Skizzen per Fingertipp direkt an den KI-gestützten Innovations-Workspace von Miro senden. Dort werden die Inhalte automatisch in bearbeitbare Diagramme, Haftnotizen oder Dokumente umgewandelt.
Hinter der Kooperation steht ein klares Ziel: Teamideen schneller und unkomplizierter in digitale Ergebnisse zu überführen. Während klassische Brainstormings oft zwischen analogen und digitalen Tools hin- und her wechseln, ermöglicht „Send to Miro“ eine nahtlose Integration. Jeff Chow, Chief Product and Technology Officer bei Miro, erklärt dazu:
„Bei Miro konzentrieren wir uns darauf, Teamideen in KI-gestützte Ergebnisse umzusetzen. Unsere Partnerschaft mit reMarkable geht noch einen Schritt weiter: Sie verschmilzt Offline- und Online-Ideenfindung zu einer einzigen, flüssigen Interaktion. Egal, wo eine Idee entsteht – im Meeting, am Schreibtisch oder unterwegs –, jetzt kann das gesamte Team sofort darauf aufbauen.“
Die Technologie hinter der Funktion ist simpel, aber effektiv: Personen schreiben oder skizzieren auf ihrem reMarkable-Papiertablet so frei wie auf einem leeren Blatt Papier. Mit einem Fingertipp werden die Inhalte dann an Miro übertragen, wo eine KI-basierte Software sie in digitale Formate umwandelt. Aus handschriftlichen Notizen werden strukturierte Haftnotizen, aus groben Skizzen interaktive Diagramme.
Lösung für gängiges Dilemma im Arbeitsalltag
Auch das kleine neue reMarkable Paper Pro Move erhält die neue Funktion.
Doch die Innovation ist mehr als nur eine technische Spielerei: Sie adressiert ein konkretes Problem im modernen Arbeitsalltag. Viele Nutzer und Nutzerinnen kennen das Dilemma, zwischen analogen und digitalen Tools hin- und her zu springen, sei es beim Brainstorming, bei der Protokollierung oder beim Ideenaustausch. „Send to Miro“ soll diesen Prozess beschleunigen und entlasten, indem es den manuellen Zwischenschritt des Abtippen eliminiert. Die Funktion reiht sich ein in eine Reihe von KI-gestützten Tools, die reMarkable in jüngster Zeit eingeführt hat, darunter „Send to Slack“ und „Create a link“.
Die neue Funktion ist seit dem 18. März 2026 mit der neuesten Software der digitalen Notizbücher von reMarkable, OS 3.26, für Personen mit aktivem Connect-Abo von reMarkable verfügbar. Auch wir haben bereits drei verschiedene Modelle von reMarkable genauer unter die Lupe genommen, das reMarkable 2, das reMarkable Paper Pro und das reMarkable Paper Pro Move. Weitere Infos zu den ePaper-Tablets gibt es auch auf der offiziellen Website des Herstellers.
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