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Eine leistungsfähige KI ohne Datenabfluss in die USA – das verspricht die deutsche KI-Lösung Langdock. Die Plattform setzt gezielt auf europäische Datenschutzstandards und richtet sich vor allem an Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen. Doch kann eine solche europäische Lösung tatsächlich mit ChatGPT, Copilot und Co. mithalten?

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren enorm an Fahrt aufgenommen. Spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 ist KI in der breiten Masse angekommen.

Millionen Menschen nutzen Künstliche Intelligenz inzwischen im Alltag. Und auch das Geschäftsfeld KI wächst zunehmend. Lag der weltweite Umsatz im Bereich Künstliche Intelligenz im Jahr 2024 noch bei rund 228 Milliarden US-Dollar, wird für 2028 bereits ein Wert von 632 Milliarden US-Dollar erwartet.

Gleichzeitig wächst damit jedoch auch das Bewusstsein für Themen wie Transparenz und Kontrolle über die eigenen Daten. Gerade in Europa wird die Entwicklung im KI-Bereich zunehmend kritisch betrachtet, da viele der führenden KI-Dienste von US-Unternehmen stammen. Die deutsche KI-Lösung Langdock will genau an dieser Stelle anknüpfen und verspricht mehr Datenschutz und einen sicheren Umgang mit sensiblen Daten.

Ist Langdock eine Alternative zu ChatGPT und Co.?

Langdock ermöglicht es, „KI sicher und flexibel“ im ganzen Unternehmen auszurollen – so heißt es auf der eigenen Website des Unternehmens. Langdock nutzt als All‑in‑One‑KI‑Plattform jedoch nicht ein eigenes, vollständig selbst entwickeltes Sprachmodell, sondern greift auf verschiedene bestehende KI-Modelle zurück.

Teams nutzen Langdock im Chat für tägliche Unterstützung, zur Automatisierung von Workflows, zum Research in internen Dokumenten und zum Aufbau eigener KI‑Anwendungen – alles mit vollständiger DSGVO-Konformität und Sicherheitsgarantien auf Enterprise-Niveau.

Diese können je nach Bedarf kombiniert werden, während dabei europäische Datenschutzstandards eingehalten werden. So integriert Langdock unter anderem auch KI-Modelle von Google, OpenAI oder Meta – bettet diese aber in eine datenschutzkonforme Umgebung ein.

Langdock vereint damit die verschiedenen verfügbaren KI-Modelle in einer zentralen, übersichtlichen Oberfläche. Was sich jedoch von der Nutzung von ChatGPT und Co. unterscheidet: Die Daten werden bei der Nutzung in Deutschland verarbeitet.

Datenschutz bei Langdock

Beim Datenschutz setzt Langdock vor allem auf strikte europäische Standards und technische Absicherung. Durch das Hosting in der EU unterliegt die Verarbeitung der Daten den Vorgaben der DSGVO.

Langdock fungiert dabei als Zwischenschritt zwischen Nutzer und KI-Modell. Denn bevor eine Anfrage an externe KI-Anbieter weitergeleitet wird, werden sensible Informationen anonymisiert oder entfernt.

Dadurch sollen Rückschlüsse auf einzelne Nutzer oder Unternehmen verhindert werden. Gleichzeitig sorgt diese Architektur dafür, dass Unternehmen die Vorteile leistungsfähiger KI-Modelle nutzen können, ohne ihre Daten direkt und ungeschützt an Drittanbieter weiterzugeben.

Zusätzlich schließt Langdock die Nutzung von Kundendaten für das Training von KI-Modellen aus. Das KI-Startup verspricht seinen Kunden damit maximale Datensouveränität.

Langdock zielt hauptsächlich auf Unternehmen

Langdock wurde in erster Linie für Unternehmen und Organisationen entwickelt, für private Nutzer bedeutet Langdock im Vergleich zum frei zugänglichen ChatGPT einen Aufpreis. Allerdings könnte die KI-Lösung für datenschutzbewusste Nutzer eine Alternative sein. Auch diejenigen, die gern verschiedene KI-Modelle testen oder nutzen, kommen auf ihre Kosten.

Die Plattform richtet sich vor allem an große Teams, die KI einsetzen und zentral steuern wollen. Daher bietet die KI-Lösung auch umfangreiche Team-Funktionen sowie zentrale Admin-Kontrollen, die bei Angeboten wie ChatGPT Plus so oft nicht in dieser Form vorhanden sind.

Admins können bei Langdock detailliert festlegen, wer Zugriff auf welche KI-Modelle und Funktionen hat. Ziel ist es, sensible Unternehmensdaten zu schützen und die KI-Nutzung im Unternehmen gezielt zu steuern.

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