Am 31. März kommt der neue Sonos Play offiziell in den Handel, vorgestellt wurde der neue Lautsprecher bereits am 10. März. Ihr könnt ihn schon jetzt für 349 Euro bei Amazon bestellen – und vorher dürft ihr gerne meinen Erfahrungsbericht lesen. Ich durfte den Sonos Play in den vergangenen zwei Wochen bereits auf Herz und Nieren testen und möchte meine Erkenntnisse mit euch teilen.

Neben diesem kleinen Testbericht haben wir auch ein Video vorbereitet, das ihr euch begleitend zu diesem Artikel auf YouTube ansehen könnt. Auch dort schildere ich meine Eindrücke rund um den neuen Sonos Play, den ihr alternativ auch in Schwarz kaufen könnt.

Sonos Roam, Move und dazwischen nichts

Es ist nicht der erste tragbare Speaker, den Sonos auf den Markt bringt. Sonos Move und Sonos Roam sind mittlerweile alte Hasen im Geschäft und sogar bereits in der leicht verbesserten zweiten Generation erhältlich. Ich habe auch diese beiden Lautsprecher im Einsatz – oder besser gesagt einen davon.

Der Sonos Move steht auf seiner Ladestation in meinem Badezimmer und wird immer mal wieder mit auf die Terrasse oder ins Sonos-lose Kinderzimmer genommen, um auch dort ein bisschen Musik laufen zu lassen. Mit seinen 3 Kilogramm ist er aber etwas zu sperrig, um ihn beispielsweise auch mit in den Urlaub zu nehmen.

Hier war bisher der Sonos Roam der „beste“ Kandidat. 0,43 Kilogramm und die kompakte Bauweise sind perfekt für unterwegs. Klanglich muss man im Vergleich zu anderen Sonos-Lautsprechern bei diesem kleinen Speaker aber deutliche Abstriche machen. Genau deswegen versauert der Sonos Roam bei mir zu Hause auch die meiste Zeit in der Elektro-Schublade.

Und dann kam der Sonos Play

Als ich vor Weihnachten ein paar Tage mit der Familie im Urlaub war und meine Schwester ihren Ultimate Ears Lautsprecher mitgebracht hat, habe ich schon schwer darüber nachgedacht, mir wieder einen etwas größeren Bluetooth-Lautsprecher zu kaufen. Größer und klanglich besser als der Sonos Roam, aber eben nicht so ein Monster wie der Sonos Move. Glücklicherweise habe ich gewartet – denn jetzt hat Sonos mit dem neuen Play genau dieses Produkt auf den Markt gebracht.

Mit seinem Preis von 349 Euro ordnet sich der Sonos Play genau zwischen Roam (199 Euro) und Move (499 Euro) ein. Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm und Maßen von 19,2 x 11,3 x 7,7 Zentimetern ist er gleichzeitig kompakt genug, um mal problemlos im Rucksack oder im Reisetrolley mitgenommen zu werden.

Es kommt gar nicht so sehr auf den Klang an

Ich habe wahrlich keine HiFi-Ohren und wenn ich euch jetzt schreibe, dass der Sonos Play drei digitale Verstärker hat, dazu zwei abgewinkelte Hochtöner für Stereo-Trennung sowie einen Mitteltöner für satte Stimmen und einen tiefen Bass – dann habe ich das aus den Produktinformationen übernommen.

Im direkten Vergleich mit einem großen HomePod sehe ich beim Sonos Play nicht viele Abstriche, obwohl die Bauweise deutlich kompakter ist. Lediglich bei voll aufgedrehter Lautstärke kann ich heraushören, dass der Sonos Play an seine Grenzen kommt. 90 oder 95 Prozent sind aber definitiv mehr als ausreichend.

Der Sonos Play neben seiner Ladestation und einem HomePod mini.

Für mich ist eine andere Sache viel wichtiger: Sobald der Sonos Play auf die Ladestation gestellt wird (oder alternativ per USB-C geladen wird), ist er im heimischen WLAN ein vollwertiges Mitglied der Sonos-Familie. Mal eben die Musik von einem anderen Lautsprecher übernehmen und auf einen weiteren Raum ausweiten? Das ist natürlich auch mit dem Sonos Play kein Problem. Den TV-Sound von der Sonos-Soundbar mit dem Sonos Play mit ins Badezimmer nehmen, um keine Sekunde des Fußballspiels zu verpassen? Ebenfalls ein Leichtes.

Im heimischen WLAN stehen auch weitere Funktionen, wie etwa AirPlay 2 oder die Sprachsteuerung per Amazon Alexa und Sonos Voice Control zur Verfügung. Dazu gibt es die obligatorischen Tasten an der Oberseite zum Abpassen der Lautstärke, Pausieren der Wiedergabe oder für den Sprachassistenten. Die Mikrofone im Sonos Play können mit einem Schalter auf der Rückseite auch deaktiviert werden. Dort findet ihr zudem den USB-C-Anschluss, den Power-Button und einen Bluetooth-Knopf.


Sonos Play | Neu | Leistungsstark, tragbar und für Alles bereit Play liefert…
Liefert kraftvollen Stereo Sound und tiefen Bass in einem mobilen Design, das sich automatisch an jede Umgebung anpasst.Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit dank optimierter Energieverwaltung und einfaches kabelloses Aufladen mit der mitgelieferten kabellosen Ladestation.¹

Musik überall dank Bluetooth und eine nicht ganz perfekte Schlaufe

So sieht der Sonos Play von hinten aus.

Drückt ihr den Bluetooth-Knopf, kann der Sonos Play unterwegs ganz normal mit dem Smartphone oder anderen Geräten gekoppelt werden. Und falls euch das nicht reicht, können bis zu vier weitere Sonos Play oder Sonos Move 2 auch per Bluetooth zu einer noch kraftvolleren Gruppe verbunden werden.

Für die „mobile“ Nutzung hat Sonos an der Rückseite des Lautsprechers eine kleine, farblich abgesetzte Schlaufe angebracht. Diese lässt sich drehen und auch abnehmen. Perfekt, um den Sonos Play auch mal an einen Haken zu hängen. Allerdings, und das ist mein einziger echter Kritikpunkt, lässt sich die Schlaufe nicht öffnen. Das wäre noch einmal eine Ecke praktischer und würde das Aufhängen zum Beispiel an Stangen ermöglichen.

Für mich ist klar: Ich werde den Sonos Play definitiv in mein Sonos-Setup integrieren. Ein Kinderzimmer ist ja noch nicht ausgestattet, dort wird der Sonos Play ein neues Zuhause finden (oder ich tausche mit dem Era 100 von meinem Schreibtisch). Gleichzeitig ist er immer einsatzbereit, wenn es mal auf Reisen geht. Die Akkulaufzeit soll übrigens bis zu 24 Stunden betragen, das konnte ich bisher noch nicht ausreizen. Der Sonos Play ist definitiv für Alles bereit!

Der Sonos Play im Test
Mein Fazit
Für mich ist der Sonos Play eine perfekte Ergänzung für das Sonos-System. Klingt gut, sieht prima aus und kann problemlos von A nach B mitgenommen werden.
Handhabung
96
Design
88
Klang
94
Preis
80
Pro
Sonos-Integration
Klang
praktische Ladestation
Kontra
Schlaufe könnte flexibler sein
nicht gerade günstig
90
Testergebnis
Sonos Play kaufen

Der Beitrag Sonos Play im Test: Das hat mir gerade noch gefehlt erschien zuerst auf appgefahren.de.

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