Heute stelle ich euch einen Neuzugang im Haushaltsgeräte-Sortiment von Dreame vor. Der Hersteller erweitert sein Portfolio ja inzwischen in alle möglichen Richtungen und hat nun einen tragbaren Mixer vorgestellt, mit dem ihr kabellos Smoothies und mehr zubereiten könnt. Ich habe mir den Dreame PortFresh für euch genauer angeschaut.
Erstmal zu den wichtigsten Daten: Der Dreame PortFresh ist ein tragbarer, mit einem Akku ausgestatteter Mixer, mit dem ihr auch unterwegs frische Smoothies, Joghurts und mehr zubereiten könnt. Die Basis des Geräts, in der sich neben dem Akku auch der Motor befindet, lässt sich abschrauben, sodass ihr das Mixgefäß samt Deckel direkt als Becher verwenden könnt.
Der Becher hat dabei ein Fassungsvermögen von 880 Millilitern, auch wenn ihr ihn nur bis maximal 500 Millilitern befüllen dürft, wenn ihr damit mixen wollt. Der Deckel verfügt über eine Trinköffnung, die zusätzlich zum Plastikdeckel auch über einen Silikondeckel gesichert wird. Am Deckel selbst ist für den Transport außerdem ein Henkel aus Silikon angebracht. Becher und Deckel sind laut Herstellerangaben außerdem BPA-frei.
Die Basisstation verfügt über fünf verschiedene Einstellungsstufen: Smoothie, Crush, Blend, Pulse und Clean. So könnt ihr die passende Stufe für das Getränk oder die Speise wählen, die ihr zubereiten wollt. Die „Clean“-Funktion dient der Selbstreinigung des Geräts. Dazu später mehr. Die Basisstation lässt sich außerdem im Mixgefäß verstauen, sodass ihr den Mixer zum Beispiel mit ins Büro nehmen könnt, wenn ihr erst dort euren Smoothie zubereiten wollt.
So schlägt sich der Dreame PortFresh beim Mixen
Der Dreame PortFresh mixt zuverlässig Obst, Gemüse und Nüsse.
Nun mehr zur Handhabung und meinen Erfahrungen mit dem Dreame PortFresh. Der tragbare Mixer macht direkt beim Auspacken einen sehr soliden Eindruck. Die Einzelteile sehen hochwertig und robust aus. Auch, dass man zum Beispiel die Silikondichtungen abnehmen kann, wenn man das Gerät reinigen möchte, ist mir positiv aufgefallen. Außerdem liegt dem Mixer neben der Bedienungsanleitung auch ein kleines Rezeptbuch bei, in der ihr einige Anregungen für Smoothies und Joghurts findet. Zwei der Rezepte habe ich ausprobiert und kann berichten, dass sie funktionieren.
Praktisch ist auch, dass Becher und Deckel spülmaschinenfest sind. Für mich gibt es darum keine Notwendigkeit zuhause von der Clean-Funktion Gebrauch zu machen. Unterwegs mag das anders sein, allerdings lässt sich der Mixer auch sehr schnell händisch reinigen. Die Clean-Funktion zu bemühen ist da im Grunde ein Arbeitsschritt mehr und eigentlich nur dann erforderlich, wenn man Lebensmittel gemixt hat, deren Reste in den Schneidemessern hängen bleiben.
Die Mixleistung des Dreame PortFresh ist mir ebenfalls als leistungsstark aufgefallen. Der Mixer kann binnen wenigen Sekunden zuverlässig rohes und gefrorenes Obst und Gemüse zerkleinern und hat auch mit härteren Lebensmitteln wie Nüssen kein Problem. Wichtig ist nur, dass man ausreichend „Flüssigkeit“ hinzufügt. Dabei kann es sich aber beispielsweise auch um Lebensmittel wie Joghurt handeln. Die einzelnen Einstellungsmodi funktionieren ebenfalls sehr gut, auch wenn ich zwischen Smoothie und Blend kaum einen Unterschied feststellen kann.
Der Dreame PortFresh funktioniert nur kabellos
Der Becher des Dreame PortFresh misst samt Deckel 22 Zentimeter.
Eine Sache, die mir nicht gut gefällt, ist, dass man den Mixer tatsächlich nur betreiben kann, wenn der Akku geladen ist. Das heißt, er funktioniert nicht, wenn er am Kabel hängt. Allerdings verfügt der PortFresh über eine Schnellladefunktion, die nach 15 Minuten Ladung einen Mix ermöglicht. Nach 65 Minuten ist die volle Ladung erreicht. Hier sind dann einige Mixrunden mehr möglich – in meinem Test waren es acht.
Was außerdem negativ auffällt ist, ist, dass das Gerät beim Mixen immer mal wieder wackelt. In meinen Tests ist der PortFresh zwar nie umgekippt, aber ganz traue ich dem Gerät in dieser Hinsicht trotzdem nicht. Vertrauen kann man aber darauf, dass der Becher wirklich absolut dicht ist. Das heißt, ihr könnt ihn gefahrlos in eurem Rucksack transportieren, wenn ihr euren Smoothie mit zur Arbeit nehmen wollt.
Trotzdem ist das Mitnehmen des Bechers für mich keine echte Option. Denn der Becher hat samt Deckel auch ohne Inhalt schon ein gewisses Eigengewicht und misst verschlossen außerdem 22 Zentimeter in der Höhe. Ist er gefüllt, ist er natürlich nochmal schwerer. Aufgrund des Gewichts und des Platzes, den der Becher im Rucksack einnimmt, würde ich das Getränk dann doch immer eher umfüllen. Zumal die Menge, die zubereitet werden kann, locker für zwei Personen reicht (was wiederum ein Vorteil ist, wenn man den Mixer zuhause als Standmixer im Einsatz hat). Bereite ich einen Smoothie aber nur für mich selbst zu, wäre nur die Hälfte des Becher gefüllt und ich würde viel zu viel Platz im Rucksack verschwenden.
Solider Mixer mit einigen Verbesserungsmöglichkeiten
Insgesamt würde ich dem Dreame PortFresh ein solides Zeugnis ausstellen. Als tragbarer Mixer tut er auf jeden Fall seinen Dienst und zerkleinert und mixt zuverlässig die eingefüllten Zutaten. Ich selbst wäre aber mit einem Standmixer, der fest an der Steckdose installiert ist, besser bedient. Denn mitnehmen würde ich den Becher aufgrund seiner Größe und seines Gewichts nicht. Aber auch dass der PortFresh nicht ohne Kabel funktioniert, ist für mich ein klarer Minuspunkt. Wäre diese Funktionalität gegeben, ließe sich der Mixer auch nachhaltig in der Küche installieren und wäre damit Standmixer und tragbarer Mixer in einem.
Offiziell bestellen lässt sich der Dreame PortFesh hierzulande noch nicht. Das heißt, ich kann euch auch leider zum Preis des Geräts noch nichts sagen. Andere tragbare Mixer liegen im Schnitt zwischen 15 und 70 Euro. Ich gehe davon aus, dass Dreame den PortFresh aber eher im oberen Bereich dieser Range ansiedeln wird, da es sich hierbei insgesamt um ein sehr hochwertig verarbeitetes Produkt handelt.
Sobald ein offizieller Preis verfügbar ist und wir weitere Informationen zur Verfügbarkeit des Produkts haben, informieren wir erneut.
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