Mit VoiceInk steht iPhone- und iPad-Nutzern inzwischen auch eine mobile Variante der bereits vom Mac bekannten Diktierlösung zur Verfügung. Wie schon die Desktop-Version setzt auch die iOS-App auf Spracherkennung, die wahlweise lokal auf dem Gerät oder über externe Dienste erfolgt.

Nutzer können so selbst entscheiden, ob sie ihre Sprachdaten ausschließlich auf dem eigenen Gerät verarbeiten lassen oder zusätzliche Cloud-Anbieter einbinden.

Zum Einsatz kommen verschiedene KI-Modelle, darunter auch das rasend schnelle Parakeet V3, die gesprochene Sprache deutsch schnell in Text umwandeln als Apple Bordwerkzeuge. Neben lokal verfügbaren Varianten lassen sich auch externe Dienste wie Gemini oder andere Anbieter über eigene Schnittstellen einbinden.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir VoiceInk als Alternative zu MacWhisper vorgestellt. Damals lag der Fokus auf der lokalen Verarbeitung und der Möglichkeit, Texte systemweit per Tastenkombination einzufügen. Diese Grundidee bleibt auch unter iOS erhalten, wird dort jedoch technisch anders umgesetzt.

Lokale Tastatur-Diktate möglich

Im Alltag zeigt sich, dass die iOS-Version nicht ganz so direkt arbeitet wie die Mac-Ausgabe. Nach der Installation müssen Nutzer zunächst eine eigene Tastatur aktivieren und ihr erweiterte Berechtigungen erteilen. Erst danach lässt sich die Diktierfunktion in anderen Anwendungen verwenden.

Die eigentliche Texteingabe erfolgt dann über diese VoiceInk-Tastatur. Allerdings kann die Aufnahme kann nicht vollständig im Hintergrund gestartet werden. Stattdessen öffnet sich die App, bevor die Spracherkennung aktiv wird. Diese Einschränkung hängt mit Systemvorgaben von iOS zusammen. Standardmäßig läuft eine Aufnahme für wenige Minuten, lässt sich aber in den Einstellungen anpassen.

Innerhalb der App können verschiedene Modi für unterschiedliche Anwendungsfälle angelegt werden, etwa für E-Mails oder kurze Notizen. Ergänzend speichert VoiceInk vergangene Transkripte und macht sie durchsuchbar. Auch eine nachträgliche Bearbeitung oder erneute Verarbeitung mit anderen Einstellungen ist möglich.

Die iOS-Version erweitert das bestehende Angebot damit um eine mobile Komponente, bleibt in der Bedienung jedoch stärker an die Plattformgrenzen gebunden als die Mac-Variante. Dafür lässt sich VoiceInk unter iOS komplett kostenfrei nutzen.

VoiceInk: AI Dictation (Kostenlos, App Store) →

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