Das Unternehmen Astropad ist in der Vergangenheit bereits mit praktischer Mac- und iPad-Software in Erscheinung getreten. So hat man unter anderem Astropad Slate zur Verfügung gestellt, das den Mac mit iPad und dem Apple Pencil steuert, oder auch Astropad Studio, das das iPad in ein kreatives Zeichentablet verwandelt.
Mit Astropad Workbench gibt es nun eine ganz neue Anwendung des Entwicklerstudios: Workbench dient als Remote Desktop für den Mac und ermöglicht es, von überall aus mit einem iPhone oder iPad auf den Mac zuzugreifen und diesen zu steuern. Man kann mit Apps interagieren, auf dem Desktop navigieren und das System steuern – laut Astropad „mit einer Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit, die sich ganz natürlich anfühlen“.
Astropad Workbench bietet einen Retina-Support für hochauflösende Wiedergabe, eine Möglichkeit zur Sprach- oder Tastatureingabe direkt vom iPhone oder iPad, eine Unterstützung für den Apple Pencil zur Nutzung von Apps auf dem Mac, Gestensteuerungen mit der Maus und einen Katalog, in dem sich alle verbundenen Geräte wiederfinden, die mit dem Workbench-Account verbunden sind. Über den Katalog lässt sich auch bequem zwischen den Geräten wechseln.
Für eine optimale Ansicht eines großen Mac-Desktops auf einem kleineren iPad- oder iPhone-Display stellt Astropad Workbench eine sogenannte „Mini-Map“-Funktion bereit: Mit dieser lässt es sich schnell über große Arbeitsflächen bewegen. Mit Hilfe einer interaktiven Minikarte kann hinein- oder herausgezoomt werden, um sich zügig zurechtzufinden.
Laut Astropad soll sich Workbench vor allem auch für Mac-User eignen, die auf ihrem Rechner Hintergrundaufgaben oder Automationen erledigen, so dass diese in Echtzeit überwacht werden können. „Überprüfe Protokolle und den Fortschritt, während deine KI-Agenten im Hintergrund arbeiten“, erklärt Astropad dazu. „Erkenne Probleme, nehme Änderungen vor und starte automatisierte Jobs neu, ohne an deinen Schreibtisch gebunden zu sein.“
Einfache Einrichtung und AES-256-Verschlüsselung
Über einen Katalog lassen sich alle verbundenen Geräte einsehen.
Workbench basiert darüber hinaus auf der proprietären LIQUID-Technologie von Astropad, die auch schon Luna Display und Astropad Studio antreibt. Diese soll für eine sehr niedrige Latenz, lebendige Farben sowie flüssiges Zoomen, Schwenken und Scrollen sorgen. Da LIQUID für jedes Einzelbild den optimalen Codec auswählt, sollen gestochen scharfe Bilder ohne Artefakte oder Unschärfen und eine reaktionsschnelle Leistung möglich sein.
Während die meisten Remote-Desktop-Tools Anpassungen am Router, Änderungen an der Firewall oder umständliche NAT-Tricks erfordern, ist dies bei Workbench laut Astropad nicht notwendig. Astropads globales Relay-Netzwerk erstreckt sich über elf Regionen und leitet die Sitzung intelligent weiter, um überall auf der Welt eine schnelle und zuverlässige Leistung zu gewährleisten. „Stelle sofort eine Verbindung her – ohne Portweiterleitung, komplizierte Netzwerkkonfigurationen oder manuelle Einrichtung“, heißt es weiter vom Entwicklerteam.
Dank einer durchgängigen AES-256-Verschlüsselung bleiben die Bildschirmfreigabe-Sitzungen darüber hinaus absolut privat. Die Sitzungen werden sicher übertragen, und niemand, auch nicht Astropad selbst, kann den Bildschirm, die Tastatur, die Maus oder die eigenen Aktivitäten einsehen.
Astropad Workbench kann ab sofort auf der Produktseite ab macOS 15+ und iOS/iPadOS 26 (App Store-Link) auf die Apple-Geräte geladen und kostenlos für bis zu 20 Minuten am Tag verwendet werden. Wer einen unbegrenzten Zugang wünscht, kann das Unlimited-Abo abschließen, das 10 USD/Monat oder 50 USD/Jahr kostet.
Astropad Workbench (Kostenlos, App Store) →
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