Blackmagic Design hat die Veröffentlichung von DaVinci Resolve 21 bekanntgegeben, der neuesten Version seiner etablierten Postproduktionssoftware. Während die Vorgängerversion bereits KI-gestützte Funktionen für den Videoschnitt einführte, setzt die aktuelle Ausgabe einen neuen Schwerpunkt: Die Integration von Fotobearbeitungs-Werkzeugen. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach vielseitigen Lösungen für Medienprofis.
Ein zentrales Update ist die Einführung einer „Photo“-Seite, die die Bearbeitung von Standbildern direkt in die bestehende Arbeitsumgebung einbindet. Nutzer und Nutzerinnen können Fotos nun importieren, organisieren und mit denselben Farbkorrektur-Werkzeugen bearbeiten, die bisher vor allem in der Film- und Serienproduktion eingesetzt wurden. Die Bearbeitung erfolgt über Kurven, Masken und Nodes, die es ermöglichen, gezielte Anpassungen vorzunehmen und Bearbeitungsschritte zu kombinieren.
Die Software ermöglicht verlustfreie Zuschnitte und Perspektivänderungen auf Basis der Originaldateien. Kompatible Kameras lassen sich direkt anbinden, so dass Fotos unmittelbar in Projekte übernommen werden können. Zentral gesteuerte Einstellungen wie Belichtung oder Weißabgleich erleichtern die Bearbeitung. KI-basierte Werkzeuge unterstützen zudem die automatisierte Erkennung und Bearbeitung von Objekten oder Personen. So können einzelne Bildbereiche selektiv angepasst, Details geschärft oder Hautunreinheiten reduziert werden.
Erweiterte Suchfunktionen und Cloud-Kollaboration
Das sind einige der neuen Funktionen von DaVinci Resolve 21.
Eine neue Suchfunktion erlaubt das schnelle Auffinden von Medien anhand von Personen, Objekten oder Stichworten. Für den Videoschnitt wurden ebenfalls Verbesserungen eingeführt, darunter ein Werkzeug zur nachträglichen Schärfesteuerung und Funktionen zur automatischen Sprachgenerierung. Im Audiobereich sorgt eine überarbeitete Ordnerstruktur für eine bessere Verwaltung von Tonspuren. Zudem wurde die Cloud-Zusammenarbeit ausgebaut, so dass Projekte inklusive Metadaten und Bearbeitungsständen mit anderen Personen geteilt werden können.
DaVinci Resolve 21 steht ab sofort als „Public Beta“ zum Download bereit. Wie bereits bei der Vorgängerversion gibt es sowohl eine kostenlose Basisversion als auch eine erweiterte Studio-Version, die für 305 Euro erhältlich ist. Die Studio-Version bietet zusätzliche Funktionen und eignet sich insbesondere für die professionelle Anwendung.
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