Wie schon am Wochenende berichtet, hat auch Apple mit der Speicherkrise zu kämpfen und bestätigt, dass sowohl der Mac mini als auch der Mac Studio noch monatelang schlecht lieferbar sind. Vor allem das Basismodell des Mac mini ist besonders beliebt, da er unter anderem zum Betrieb von KI-Servern zum Einsatz kommt und aus diesem Grund noch gefragter ist als je zuvor. Doch Apple zieht jetzt die Reißleine und hat den Mac mini mit 256 GB SSD komplett aus dem Programm genommen. Daraus resultiert, dass der Mac mini nicht mehr bei 699 Euro startet, sondern bei 949 Euro.
Allerdings gibt es dann auch mehr Hardware, da es sich um das Modell mit 512 GB SSD handelt. Dennoch verschiebt sich aktuell der Einstiegspreis, sodass Käufer und Käuferinnen jetzt deutlich mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Sofern der Kauf nicht zwingend notwendig ist, empfiehlt es sich, die Krise auszusitzen. Wir gehen davon aus, dass Apple die günstigste Standardkonfiguration wieder ins Sortiment aufnehmen wird, sobald sich der Markt erholt.
Das Vorgehen hatte sich in den letzten Wochen abgezeichnet. Zuerst war das Basismodell zeitweise nicht verfügbar, jetzt ist es komplett von Apples Webseite verschwunden. Wer sich aktuell für einen Mac mini interessiert, muss zwingend zu einem „größeren“ Modell greifen. Auch die meisten Händler haben keine Modelle mehr auf Lager – bei Amazon ist der Mac mini aktuell in keiner einzigen Konfiguration zu bekommen.
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