Apple hat die Sicherheitsnotizen zu iOS 26.5 veröffentlicht. Neben den sichtbaren Neuerungen bringt das Update auch eine größere Zahl an sicherheitsrelevanten Korrekturen mit. Allein für iOS 26.5 und iPadOS 26.5 dokumentiert Apple mehr als 50 behobene Schwachstellen.
Auf der Apple-Support-Seite finden man alle Informationen zu den Sicherheitsupdates.
Die Aktualisierung steht für das iPhone 11 und neuer bereit. Auf dem iPad werden unter anderem das iPad Pro 12,9 Zoll ab der dritten Generation, alle iPad-Pro-Modelle mit 11 Zoll, das iPad Air ab der dritten Generation, das iPad ab der achten Generation und das iPad mini ab der fünften Generation berücksichtigt.
Apple beschreibt die einzelnen Korrekturen wie üblich knapp und verweist auf die jeweiligen CVE-Kennungen. Betroffen sind zahlreiche Systembereiche, darunter WebKit, der Kernel, ImageIO, Shortcuts, WidgetKit, Wi-Fi, mDNSResponder und weitere Komponenten.
WebKit und Kernel mehrfach betroffen
Besonders umfangreich fallen die Korrekturen für WebKit aus. Hier geht es unter anderem um Fehler, die beim Verarbeiten präparierter Webinhalte zu Abstürzen, zur Umgehung bestimmter Schutzmechanismen oder zum Zugriff auf sensible Informationen führen konnten. Da WebKit nicht nur Safari, sondern auch andere Browser und viele In-App-Webansichten betrifft, sind solche Korrekturen regelmäßig von Bedeutung.
Auch im Kernel hat Apple mehrere Probleme beseitigt. In den Sicherheitshinweisen ist unter anderem von möglichen Abstürzen, dem Auslesen von Kernel-Speicher und in einem Fall auch von der Möglichkeit die Rede, Root-Rechte zu erlangen. Dazu kommen Korrekturen für Bild- und Mediendateien, Netzwerkfunktionen und den Sperrbildschirm.
Update auch ohne neue Funktionen sinnvoll
Wer mit den sichtbaren Neuerungen von iOS 26.5 wenig anfangen kann, sollte das Update dennoch einplanen. Apple gibt in den Sicherheitsnotizen zwar keinen Hinweis darauf, dass eine der jetzt geschlossenen Lücken bereits aktiv ausgenutzt wurde. Die Breite der Korrekturen zeigt aber, dass es sich nicht nur um ein kleines Wartungsupdate handelt.
Die Installation erfolgt wie gewohnt über die Einstellungen unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“. Vor größeren Aktualisierungen empfiehlt sich ein aktuelles Backup, entweder über iCloud oder lokal am Mac beziehungsweise PC.
Auch ältere Systeme werden versorgt
Parallel zu iOS 26.5 hat Apple auch Sicherheitsupdates für ältere Gerätegenerationen veröffentlicht. Dazu zählen unter anderem iOS 18.7.9, iOS 16.7.16 und iOS 15.8.8. Die Updates richten sich an Geräte, die nicht mehr auf die aktuelle iOS-Generation wechseln können oder noch auf einer älteren Systemlinie betrieben werden.
Bei iOS 15.8.8 und iOS 16.7.16 geht es vor allem um eine Korrektur bei den Mitteilungen. Gelöschte Benachrichtigungen konnten demnach unerwartet auf dem Gerät erhalten bleiben. Besitzer älterer iPhones sollten daher ebenfalls einen Blick in die Update-Einstellungen werfen.
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