Google erweitert die eigenen KI-basierten Kreativtools Flow und Flow Music um mobile Anwendungen. Die iOS-App von Flow Music (US-App Store-Link) steht ab sofort in den USA zum Download bereit, während die reguläre Flow-App zunächst als Betaversion für Android-User verfügbar ist. Eine iOS-Version für Flow soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Ursprünglich als Werkzeug für Filmemacher eingeführt, hat sich Google Flow zu einer umfassenden KI-Plattform für die Bearbeitung von Bildern, Videos und Musik entwickelt. Die Webversion bleibt laut Google weiterhin die zentrale Anlaufstelle für den vollen Funktionsumfang. Die neuen Mobil-Apps sollen jedoch das Arbeiten unterwegs erleichtern und den Zugriff auf Entwürfe, Anpassungen oder neue Ideen beschleunigen.

Flow Music: KI-gestützte Musikbearbeitung mit neuen Features

Mit Google Flow Music können Songs erstellt und verändert werden.

Flow Music eignet sich für Nutzer und Nutzerinnen, die mit KI-Unterstützung Musikstücke erstellen und bearbeiten möchten. Die Anwendung basiert auf Googles Musikmodell Lyria 3 Pro und bietet präzise Bearbeitungsmöglichkeiten für einzelne Songabschnitte. Es lassen sich gezielt Bereiche markieren, um Texte umzuschreiben, zu übersetzen oder den Stil eines Beats zu ändern, ohne den Rest des Titels zu beeinflussen. Zudem lassen sich bestehende Songs in andere Stilrichtungen übertragen, wobei Melodie und Struktur erhalten bleiben sollen. Google beschreibt dies als Möglichkeit, alternative Versionen eines Musikstücks zu generieren.

Ein weiteres Feature ist die Integration von Gemini Omni, das Musikvideos passend zu einem Track erstellen kann: Dabei können Stil, Szenen, Motive und Tempo über Texteingaben gesteuert werden. Diese Funktion steht jedoch ausschließlich Personen mit einem aktiven Abonnement von Google AI zur Verfügung.

Erweiterungen für Google Flow: Agenten und individuelle Werkzeuge

Google Flow erhält neue Werkzeuge zur Videobearbeitung und -erstellung.

Auch die Videoumgebung Google Flow erhält neue Funktionen. Mit dem Modell Gemini Omni Flash führt Google eine Technologie ein, die reale Vorlagen und generierte Inhalte kombiniert. Besonders im Videobereich soll dies ermöglichen, dass Figuren über mehrere Szenen hinweg in Aussehen und Stimme konsistenter bleiben.

Zusätzlich wird ein Flow Agent eingeführt, der bei der Planung, Ideenfindung und Bearbeitung unterstützt. Er ist unter anderem in der Lage, Dialoge vorzubereiten, Varianten zu erzeugen, Inhalte zu sortieren oder mehrere Dateien gleichzeitig zu bearbeiten. Individuelle Arbeitsabläufe können zudem mit Flow Tools per Texteingabe erstellt werden, etwa für die Anpassung von Videos, Bildbearbeitungen oder spezielle Effekte. Während bestehende Tools allen Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung stehen, haben User mit Google-AI-Abo weiterführende Optionen: Sie können auch eigene Werkzeuge erstellen und bearbeiten.

In Deutschland bleibt der mobile Start vorerst limitiert: Während die Webdienste in vielen Ländern verfügbar sind, ist die neue iPhone-App für Flow Music zunächst nur in den USA zugänglich. Zwei abschließende Videos zeigen euch nochmals das KI-Filmwerkzeug Google Flow mitsamt neuer Tools in Aktion.

Der Beitrag Google startet mobile Versionen von Flow und Flow Music mit regionalen Einschränkungen erschien zuerst auf appgefahren.de.

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