Tote Winkel sind der Erzfeind jeder Überwachungskamera. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die Auflösung auch sein mag. Die Baseus X1 Pro (Amazon-Link) geht das Problem deshalb komplett anders an: Statt auf noch schärfere Bilder zu setzen, verbaut der Hersteller gleich zwei unabhängige Kameras in einem Gehäuse. Das Ergebnis ist eine nahezu lückenlose Abdeckung, denn sobald sich eine Person bewegt, übergibt eine Linse die Verfolgung dank Cross-Cam-Tracking nahtlos an die andere.

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Baseus Security X1 Pro Dual 3K Überwachungskamera Aussen – KI Tracking Kamera…
[210° statischer Blick + 300° dynamische Verfolgung] Diese Außenkamera hat zwei 3K-Objektive und ein 210° statisches Sichtfeld – über…[Weltweit erste smarte KI-Doppellinse mit unabhängiger Verfolgung] Die Baseus X1 Pro Solarkamera verfolgt gleichzeitig zwei Ziele unabhängig…

Einrichtung ohne Kopfschmerzen

Schon beim Auspacken fällt auf, wie viel Technik hier verbaut wurde: zwei 3K-Kameras, Dual-PIR-Bewegungssensoren, ein kräftiger 7.800-mAh-Akku sowie ein motorisiertes Solarpanel, das sich automatisch dem Sonnenstand anpasst. Dank des großen Akkus hält die Kamera selbst ganz ohne Sonneneinstrahlung bis zu 150 Tage durch. Trotz der vielen Komponenten gestaltet sich die Montage erfreulich einfach, denn die mitgelieferte Halterung lässt sich über drei Achsen flexibel ausrichten – praktisch auch an schwierigen Montagepositionen. Das Solarpanel kann entweder direkt an der Halterung sitzen oder über das vier Meter lange Kabel separat platziert werden, um optimale Sonneneinstrahlung zu erzielen.

Solarpanel sorgt für Unabhängigkeit

Solarpanel lässt sich ebenfalls flexibel aufbauen.

Mit IP65-Zertifizierung trotzt das Gehäuse zuverlässig Regen, Staub und Wind. Besonders durchdacht: Das bewegliche Solarpanel dreht sich um bis zu 120 Grad und folgt damit automatisch der Sonne. Schon 20 Minuten direktes Licht reichen aus, um die Kamera für die nächsten 24 Stunden mit Energie zu versorgen. Wer ganz sichergehen möchte, lädt die Kamera vor dem ersten Einsatz einmal vollständig per USB-C auf.

Da ich die Kamera seit März nutze, kann ich bestätigen, dass ich den Akku noch nicht einmal manuell aufladen musste.

Zwei Linsen sorgen für eine 300 Grad Überwachung

Baseus X1 Pro bietet zwei Kameras.

Das eigentliche Highlight bleibt jedoch das Dual-Kamera-Konzept. Jede der beiden Linsen deckt für sich 125 Grad ab und lässt sich zusätzlich motorisiert schwenken, wodurch insgesamt bis zu 300 Grad Sichtfeld zusammenkommen – im statischen Modus sind es immerhin 210 Grad. Anders als bei klassischen Weitwinkelkameras werden hier keine Bilder digital zusammengerechnet, sondern zwei vollkommen eigenständige Perspektiven genutzt. Das erlaubt sogar, zwei unterschiedliche Personen gleichzeitig zu verfolgen.

In Sachen Auflösung setzt Baseus auf 3K pro Kamera, was im Alltag für klar erkennbare Gesichter völlig ausreicht, auch wenn manche Konkurrenten bereits 4K bieten. Bei Dunkelheit springen Infrarot-Technik und zwei 100-Lumen-LEDs ein, die sogar farbige Nachtaufnahmen ermöglichen. Der 8-fache digitale Zoom funktioniert ordentlich, verliert bei größerer Distanz allerdings an Schärfe.

Smarte App und lokale Speicherung

Die App ist intuitiv zu bedienen.

Per App lassen sich beide Kameras im Splitscreen gleichzeitig überwachen, einzeln steuern oder im automatischen Patrouillen-Modus laufen lassen. Eine KI unterscheidet zuverlässig zwischen Personen, Fahrzeugen, Haustieren und Gesichtern, wodurch Fehlalarme deutlich reduziert werden. Praktisch ist zudem die Unterstützung für Amazon Alexa und Google Assistant sowie einstellbare Privatzonen. Ein 90-dB-Alarm und Zwei-Wege-Audio runden das Sicherheitspaket ab.

Statt monatlicher Cloud-Abos speichert die X1 Pro alle Aufnahmen lokal auf microSD-Karten mit bis zu 512 GB. Wer langfristig Geld sparen möchte, profitiert hier deutlich gegenüber abopflichtigen Konkurrenzprodukten.

Kleine Schwächen im Detail

Ganz ohne Kritikpunkte kommt die Kamera dennoch nicht aus: Der Dual-Videostream benötigt eine stabile 2,4-GHz-WLAN-Verbindung, bei schwachem Signal kann es zu Verzögerungen kommen. Auch lösen wehende Äste gelegentlich Fehlalarme aus, wobei sich die Empfindlichkeit in der App anpassen lässt. Wer auf Details wie Kennzeichen aus großer Distanz angewiesen ist, dürfte sich zudem einen kräftigeren Zoom wünschen.

Preis und Verfügbarkeit

Ursprünglich über Kickstarter finanziert, ist die Baseus X1 Pro mittlerweile auch bei Amazon erhältlich. Statt der anfänglichen 269,99 Euro kostet die Kamera aktuell nur noch 129,99 Euro. Und das ist für das Gebotene ein richtig guter Preis!

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